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Parknächte Schloss Dyck – Im Zauber des Lichtes
Spätsommerfest in Kleinenbroich – 10. September
Romantisch den Herbst ein­läuten beim Herbstfestival
Herbstfest in Korschenbroich mit verkaufsoffenem Sonntag
„Korschenbroich liest“ auf „Neuen Wegen“ im September
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Ausstellung im Kulturbahnhof Korschenbroich

Die Ausstellung „Vom Niederrhein in die Welt - Unterwegs in den Jahren des Wirtschaftswunders" wird am 22. September um 19.00 Uhr durch die Kulturamtsleiterin der Stadt Korschenbroich, Michaele Messmann, eröffnet.

An den Reiseboom der 1950er und 1960er Jahre erinnert vom 22. September bis 17. Dezember die Ausstellung im Kulturbahnhof Korschenbroich. Die Präsentation ist eingebunden in das Generalthema „Unterwegs", an dem sich über 40 Häuser innerhalb des kulturgeschichtlichen Museumsnetzwerkes an Rhein und Maas beteiligen.

Anschaulich wird gezeigt, wie man in den Jahren des Wirtschaftswunders „unterwegs" war. Zeitzeugen haben dem Kulturbahnhof Korschenbroich Exponate zur Verfügung gestellt. Neben zahlreichen Fotos, die die Unbeschwertheit dieser Zeit dokumentieren, werden Kurioses wie Wanderstöcke, Hüte, Campingkocher und viele andere Dinge, die man mit auf Reisen nahm, zu sehen sein.

Begleitet wird die Ausstellung ab Oktober mit einem umfangreichen Rahmenprogramm wie z. B. einem Jazzabend, einer Lesung und einem Koch-Abend (näheres in der Oktober-Ausgabe).

Gisela Altmann und Christiana Schwarz ergänzen die Ausstellung mit Bildern. Altmann malt Impressionen vom Niederrhein, in die sie alte Reiseutensilien als Motive hineinkomponiert. Schwarz stellt Bilder ihres Onkels zur Verfügung, der in Venedig wohnte und malte.

Öffnungszeiten: Sonntags von 14 - 17 Uhr, für Sonderführungen steht Museumsleiterin Hilla Baecker nach telefonischer Terminabsprache (0174-9907444) zur Verfügung.

Kulturbahnhof Korschenbroich · Am Bahnhof 2

 


Von quietschenden Reifen und Motoren

Ein paar Mal im Jahr gibt es Anlässe, zu denen die öffentlich geltenden Regeln und Verhaltensnormen einer Gesellschaft außer Kraft gesetzt scheinen. Ereignisse, bei denen menschliche Gehirne anscheinend nicht mehr richtig funktionieren und die Uhren wohl anders ticken. Und dabei rede ich noch nicht einmal von Katastrophen oder schlimmen Krisen. Das können heutzutage auch Fußballspiele sein. Oder Musikfestivals. Oder Volks- und Dorffeste. Für manche gar der Sommerurlaub. Eines haben diese scheinbaren Ausnahmezustände aber meistens gemeinsam: Wenn man sie erlebt, dann in der Regel als Teilnehmer, als Aktiver, für den gängige Regeln dann halt mal nicht zählen. Einen völlig neuen Blick auf solche Veranstaltungen bekommt man wohl erst dann, wenn man kein direkt Beteiligter, sondern eher Leidtragender ihrer Konsquenzen ist.

Das gilt in meinem Fall vor allem für ein großes, jährlich im Hochsommer stattfindendes Automobil- und Oldtimerfest ums Schloss Dyck, dessen Name den Lesern geläufig sein dürfte. Das über die Jahre stetig gewachsene Festival hat sich zum Besuchermagneten für Begeisterte aus dem ganzen Land entwickelt und trägt sicher zur Popularität unserer Region bei. Die Kosten dafür tragen aber vor allem die Anwohner. Denn wenn man sich nur einmal hineinsteigern würde, könnten die Classic Days für jemanden, der ihnen Jahr für Jahr ausgeliefert ist, schnell unerträglich werden. Drei Tage lang – mit Auf- und Abbau realistischerweise sogar fünf – kommt der Straßenverkehr beinahe zum Erliegen. Drei Tage lang heulen von früh morgens an quietschende Reifen und Motoren, die gefühlt auch in Flugzeugen verbaut sein könnten, durch die Luft. Das mag die Herzen von Automobil-Fans höher schlagen lassen. Es gibt aber selbst in Deutschland Menschen, für die Kraftfahrzeuge in erster Linie der Beförderung von A nach B dienen und die dieser Krach daher stören könnte. Drei Tage lang sind die Dörfer überfüllt von parkenden Autos, die es irgendwie an der Security vorbei geschafft haben und die ungezählten Shuttlebusse in den ohnehin zu engen Straßen am Weiterkommen hindern.

Wie gesagt, wenn man sich hineinsteigern würde, könnte man sich tierisch darüber aufregen. Muss man aber nicht. Mache ich auch nicht. Denn wenn man nur genug über etwas nachdenkt, könnte man sich eigentlich über alles tierisch aufregen. Ein Umstand, der mir insbesondere im Zeitalter der Kommentarfunktion in sozialen Netzwerken immer stärker bewusst wird – und über den man sich übrigens selbst auch wieder zu Recht aufregen könnte.

Aber wenn man ehrlich ist, sind es halt auch nur drei Tage im Jahr. Drei Tage, über die man auch ruhig mal hinwegsehen kann. Deswegen halte ich es so, wie es die Kölner zum Karneval schon seit Ewigkeiten handhaben: Entweder mitfeiern oder wegfahren. Meistens ist es bei mir das Wegfahren.

Christos Pasvantis

 


„Lebensart” Ausstellung der Künstlergruppe KIK - 1. – 29.9.

So lautet das diesjährige Ausstellungs-Motto der Korschenbroicher Künstler (KIK). Mit dieser Jahresausstellung in der Sparkasse Korschenbroich wird künstlerisch ein breiter Bogen gespannt. Das Thema provoziert Überraschungen und verheißt eine große Vielfalt. Nicht nur die unterschiedlichen Genres von Malerei, Fotografie, digitaler Bildkunst über Installation und Papierarbeiten bis zu Keramikarbeiten lassen auf ein großes Spektrum hoffen, sondern auch die vielfältigen Kunstauffassungen und Herangehensweisen. Jeder Künstler verarbeitet individuell seine Erfahrungen und seine persönlichen Emotionen zu diesem Thema.

Schon einige Titel der Ausstellungs-Exponate machen neugierig: „Entschleunigung", „Begegnen“, „Eingemachtes“, „Schicksalsgemeinschaft“, „Lebensstil“, „Zwischen den Welten“, „Life in Rhythm“ oder „In der Ruhe liegt die Kraft“, „I_Myself_ie“, „Tröstung“, „Apokalypse now".

Zur Ausstellungseröffnung erscheint ein Jahreskalender mit Werken aller beteiligten KiK-Künstler. Die Ausstellung findet vom 1. – 29. September statt.

Sparkasse Korschenbroich · Hindenburgstr. 23

 


Familie leben - was für ein Kraftakt!

Früher, vor einigen Jahrzehnten noch, war alles einfach, zumindest an der Oberfläche: Familie - das waren Vater und Mutter und eine kleinere oder größere Schar Kinder, vielleicht noch Großmütter und Großväter im Hintergrund. Solch klassische
Familienkonstellation ist heute vom Aussterben

bedroht - und mit ihr der Familienroman, der sich traditionell in diesem Umfeld tummelte. Aber was ist - wie ist - Familie heute? Dieser Frage widmet sich Annette Mingels in ihrem neuen Roman „Was alles war". Im Mittelpunkt steht Susa, eine junge Frau Anfang 30, Meeresbiologin, die als Kind adoptiert worden ist. Von Herzen liebt sie ihre Adoptiveltern, die sie liebevoll erzogen und alle Wege in eine erfolgreiche Zukunft eröffnet haben. Dem Wissen um die eigene Adoption hat sie nie Bedeutung beigemessen. Dann trifft sie eines Tages auf Viola, ihre leibliche Mutter, eine unstete, egozentrische Weltenbummlerin, die noch drei weitere Kinder zur Adoption freigegeben hat, weil sie sich nicht zum Muttersein berufen fühlte. Nichts zieht Susa zu dieser ihr so fremden Frau hin, und doch hinterlässt die Begegnung Spuren - unmerklich zunächst, aber mit nachhaltiger Langzeitwirkung. Susa geht eine Beziehung ein mit Henryk, einem Witwer, der zwei kleine Mädchen hat; gemeinsam bekommen sie später noch ein weiteres Kind. Ihr Adoptionsvater erkrankt und stirbt. Zu einem ihrer Halbbrüder baut sie ein unvermutetes Gefühl enger Vertrautheit auf. Und dann gibt es da ja auch noch die Frage nach ihrem leiblichen Vater...

Manchmal wünsche sie sich „eine Pause vom Leben”, sagt Susa irgendwann auf der Strecke, als die emotionalen Herausforderungen sie immer mehr belasten. Wie soll sie sich zu Henryks Töchtern verhalten, die die eigene Mutter verloren haben und zu denen sie doch auch eine gute Beziehung aufbauen will? Wie kann sie es schaffen, in all den familiären Verstrickungen die Liebesbeziehung zu Henryk lebendig zu erhalten und ein bisschen von der Verliebtheit des Anfangs zu bewahren? Und wie kann sie in dieser komplexen Gemengelage auch noch ihre eigene Karriere voranbringen? Annette Mingels lotet feinnervig und mit großer Umsicht das fragile Gefüge von Bluts- und Wahlverwandtschaften aus. Für ihre Protagonistin gibt es dabei keine Rangfolge, kein „besser” oder „schlechter”. Wohl aber braucht es einen Klärungs- und Selbstvergewisserungsprozess für den eigenen emotionalen Standort inmitten dieses komplexen Gefüges. Das kostet gewaltige Anstrengung. Susas Gefühl des Aufgeriebenseins zwischen (Wahl-)Familie und Beruf, zwischen Kindern auf der einen und Eltern auf der anderen Seite dürfte den Nerv vieler Leserinnen treffen, für die genau dieses Empfinden die alltägliche Lebenswirklichkeit prägt. Annette Mingels führt ihre Leser behutsam und unaufdringlich, aber zugleich mit großer Intensität an ihre Charaktere und deren Seelenleben heran. Dieser Erzähl-Kunst verdankt das Buch seinen beachtlichen Nachklang.

Rita Mielke

Annette Mingels: Was alles war. 2017. München: Knaus. 288 S., 19,99 Euro

 


Doppelt Hält besser: Überragende zustimmung zur Fusion

Nachdem die Vertreterversammlung der Raiffeisenbank Grevenbroich eG bereits Anfang Juni mit einem klaren Votum von über 97% für eine Fusion gestimmt hatte, erfolgte am 27. Juni nun auch der einstimmige Beschluss durch die Vertreterversammlung der Volksbank Erft eG.

Damit haben die beiden Vertreterversammlungen den „Weg frei“ gemacht für eine zukunftsorientierte und leistungsstarke Genossenschaftsbank, die mit einer Bilanzsumme von rund 1,5 Milliarden Euro dann zu einer der größten in der Region zählt. Die fusionierte Genossenschaft wird den Namen „Volksbank Erft eG“ tragen. „Mit dem Namen können wir uns sehr gut anfreunden, so Vorstandsmitglied Christian Jansen. „Schließlich fließt die Erft durch das gesamte Geschäftsgebiet und bildet so schon rein landschaftlich die Verbindung der Regionen.“

Die fünf Vorstandsmitglieder Volker Leisten (Vorsitzender des Gremiums), Martin Ernst und Patrick Grosche von der Volksbank Erft eG sowie Jörg Holz und Christian Jansen von der Raiffeisenbank Grevenbroich eG werden künftig gemeinsam die Geschicke der Bank leiten. Dem Aufsichtsrat gehören alle Aufsichtsratsmitglieder der bisherigen Einzelinstitute an. Auf­sichtsrats­vorsitzender ist Antonius Coenen, Stellvertreter sind Michael Hinzen und Joachim Vieth. Die Leistungsfähigkeit der beiden bisher selbständigen Institute bildet nun das gemeinsame Fundament, um erfolgreich die Zukunft zu gestalten, im Wettbewerb nachhaltig Wachstumschancen wahrnehmen zu können und in den 34 Geschäftsstellen weiterhin ein umfassendes kundenorientiertes Leistungsangebot als verlässlicher Partner vor Ort zu bieten.

„Unter unserem Motto „doppelt hält besser“ sehen wir optimistisch in die Zukunft“, sagt Vorstandsvorsitzender Volker Leisten. „Unsere Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind eng mit unserer Region verbunden. Mit der Fusion schaffen wir die Voraussetzungen, den künftigen Herausforderungen aus Regulatorik, Niedrigzinsumfeld, demografischem Wandel und zunehmender Digitalisierung noch erfolgreicher zu begegnen - zum Wohle unserer Mitglieder, Kunden und Mitarbeiter.

Der Betriebsrat und die knapp 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich über den Zusammenschluss, da eine Fusion zur Sicherung der Arbeitsplätze beitrage und sich der Belegschaft in einem großen Institut auch größere Chancen und Perspektiven für eine berufliche Weiterentwicklung bieten. In diesem Zusammenhang betont der Gesamtvorstand, dass es im Rahmen der Fusion weder Geschäftsstellenschließungen noch betriebsbedingte Kündigungen gibt.

Bis zum Vollzug der Fusion wird es noch ein wenig dauern. Anfang Juli wurde der Vertrag notariell beurkundet, die amtsgerichtlichen Eintragungen müssen noch erfolgen. Die technische Verschmelzung ist für den Herbst geplant.

 


Bronze, Stein, Holz & Leinwand

Das Kunsthaus Dreho lädt ein zur 3. und für 2017 letzten Kunstausstellung. Eine spannende, vielseitige und internationale Ausstellung von drei namhaften Künstlern.

Der Niederländer Loek Hambeukers ist als langjährig freischaffender gelernter Künstler und Bronzebildhauer in Europa sehr erfolgreich. Er lässt sich inspirieren von den Gegensätzen zwischen alt und neu, spürt dem Einfluss von Zeit, Wind und Wetter auf seine Kunst nach. Für den Aachener Rolf Kretschmar, ebenfalls freischaffender Stein- und Holz und Bronzebildhauer, steht der Mensch im Vordergrund, i.d.R. der weibliche Mensch. Wichtig ist für ihn die sinnliche Komponente, für ihn darf Kunst auch „schön“ sein. Und als dritte im Bunde stellt die Künstlerin aus Korschenbroich, Marina Lörwald, aus. Die Künstlerin arbeitet sehr poetisch an der Grenze zwischen realistischer und abstrakter Malerei. Die Ausstellung ist am 16./17. und 23./24. September jeweils samstags von 12-18 Uhr und sonntags von 11-17 Uhr geöffnet. Die Künstler sind anwesend.

Kunsthaus Dreho · Haagweg 1 · Korschenbroich (Liedberg)

 


Heimatshoppen – Fr. 8. + Sa. 9. September

Zum dritten Mal findet das Heimat shoppen in Korschenbroich statt. Geschmückt mit bunten Luftballons und Heimat-Shopper-Einkaufstüten werden die Einzelhändler in ihren Eingängen und Läden mit eigenen kreativen Ideen und Aktionen auf das „Heimat shoppen“ aufmerksam machen. Die Veranstaltungen in den vergangenen Jahren haben zu vielen Diskussionen angeregt und beim Käufer zu mehr Sensibilität für sein Einkaufsverhalten geführt. Das war und ist das Ziel der Kampagne, beim Konsumenten ein Bewusstsein zu schaffen, dass er mit seiner Kaufentscheidung zum Wohlergehen seiner unmittelbaren Umgebung und damit zu seiner eigenen Lebensqualität beiträgt.

 


Nächstes Repair-Café am 9.9. in Kleinenbroich

Die Tätigkeit des klassischen Reparierens gerät immer mehr in Vergessenheit. Viele Produkte sind heute gar nicht oder nur noch unter großen Schwierigkeiten zu reparieren. Bestenfalls können noch ganze Module getauscht werden – falls eine Instandsetzung überhaupt wirtschaftlich vertretbar ist.

Da viele Geräte heute nicht einmal mehr aufzuschrauben sind, fehlt vielen Menschen die kindliche Erfahrung, Produkte einfach mal zu öffnen, um zu sehen, was sich darin befindet. Deshalb ist häufig gerade für junge Menschen spannend, bei einem Repair Café mitzumachen – oder auch einfach nur jemand anderem über die Schulter zu schauen, wenn etwas repariert wird.

Gerhard Klein, Initiator des Repair Cafés in Korschenbroich, möchte deshalb zum kommenden Repair Café ganz besonders herzlich junge Menschen einladen, dabei zu sein. „Für Menschen in meinem Alter ist es noch eine Selbstverständlichkeit, Dinge auch selbst zu reparieren, diesen Spaß und die Neugierde geben wir gerne weiter.“

Das Repair Café bietet eine exzellente Gelegenheit, um mit den Möglichkeiten des Reparierens in Kontakt zu kommen und von den Fähigkeiten anderer zu profitieren – vollkommen kostenlos und unverbindlich.
Das nächste Repair Café, das die Initiative „41352 – Einfach besser leben“ gemeinsam mit dem Katholischen Forum für Erwachsenen- und Familienbildung organisiert, findet am Samstag, den 9. September von 13 bis 17 Uhr statt, im Dionysiushaus in Kleinenbroich. Man erreicht das Repair Café über den Seiteneingang hinter dem kleinen Parkplatz.

Dionysiushaus · Hochstraße 26 · Kleinenbroich

 


KFD sucht Verstärkung

Die ersten Proben für die KFD-Damensitzung im Februar 2018 starten. Da es aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen einen Engpass bei den KFD-Frauen gab, suchen sie Verstärkung. Wer also Interesse am Tanzen und/oder Schauspielern hat, kann bei der nächsten Probe gerne vorbeischauen. Geprobt wird immer mittwochs und die nächste Probe findet am 6. September um 20 Uhr in der Realschule Pestalozzistraße in Kleinenbroich statt. „Bei den Proben haben wir viel Spaß“, versichern die Frauen der KFD und hoffen, einige Mädels oder Frauen für ihre Truppe gewinnen zu können. Die Damensitzung findet dieses Mal am einem Samstag, am 3. 2. 2018 statt, das heißt es kann gefeiert werden, ohne ans frühe Aufstehen zu denken. Also vorbeikommen, entweder als Akteur oder als Zuschauer!

 


TZ Glehn lädt zum Tag der Offenen Tür ein

Das Technologiezentrum öffnet am Samstag, 9. September, von 10 - 15 Uhr seine Tore. Hinter den historischen Mauern an der Hauptstraße 76 finden täglich Weiterbildungskurse für Berufswiedereinsteiger und lernfreudige Menschen statt. Seit 1986 macht das TZG als zertifizierter Bildungsträger Unternehmen und Arbeitnehmer erfolgreich fit für die sich ständig wandelnden Anforderungen des Arbeitsmarktes. Die Schulungen können - je nach Situation des Interessenten - vom Jobcenter, der Agentur für Arbeit oder den Rentenversicherungsträgern finanziert werden.

Die Angebote am Tag der offenen Tür richten sich auch an Senioren und Kinder. Norbert Kothen, Geschäftsführer des TZG: „Darüber hinaus nutzen auch Senioren aus unserer Gegend seit mehr als 10 Jahren die technischen Möglichkeiten, digital auf dem neuesten Stand zu bleiben. Am Tag der offenen Tür können Sie sich über den Seniorenkurs gern persönlich einen Überblick verschaffen."

Aber auch die Kleinen kommen nicht zu kurz. Smartphones sind in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken - der Umgang mit diesen Medien sollte gerade im Kindes- und Teenageralter gefestigt sein. Daher sind auch alle Kinder herzlich eingeladen, einen „Smartphone-Führerschein"-Kurs zu belegen.

Alle Interessierten aus Glehn und den Nachbargemeinden sind eingeladen, bei einer historischen Führung durch das 1867 von den Armen Dienstmägden Jesu Christi zu Glehn gegründete frühere Klostergebäude ein bisschen Heimatgeschichte zu erfahren. Für das kulinarische Wohl ist gesorgt.

Technologiezentrum Glehn GmbH · Hauptstraße 74 – 76 · Glehn
Telefon: 02182.8 50 70 · www.tz-glehn.de

 


Do. 14.9. - Aktionstag „gesunde Gelenke und Knochen”

Arthrose, Osteoporose oder Rheuma zählen zu den häufigsten Erkrankungen der Gelenke und Knochen. Das bekannte Therapieangebot reicht von Ernährungsumstellung über mehr Bewegung bis hin zu operativen Eingriffen. Über die oftmals anschließende Rehabilitation wissen jedoch nur wenige etwas. Der Aktionstag „Gesunde Gelenke und Knochen“ der Niederrhein-Klinik bietet einen Querschnitt des therapeutischen und medizinischen Nachsorge-Angebots.

Los geht es um 14 Uhr mit einem Vortrag über „Osteoporose und Ernährung“ mit einer anschließenden „Gehschule“ um 15 Uhr. Um 16 Uhr informiert die Sozialberatung über „Wege in die Rehabilitation“, gefolgt von einem Vortrag über Sturzprophylaxe des orthopädischen Chefarztes Dr. Stephan Hartmann. Der Aktionstag schließt mit einem Gastvortrag „Volkskrankheit Rückenschmerzen“ von Dr. Patrick A. Weidle, Chefarzt Wirbelsäulentherapie am Krankenhaus Neuwerk.

Um 14:30 und um 16:30 finden zusätzlich kostenlose Führungen durch die Klinik statt. Der kostenfreie Aktionstag findet am Donnerstag, den 14. September, von 14 bis 18 Uhr statt.

Niederrhein-Klinik · Regentenstr. 22 · www.niederrhein-klinik.de

 


Kosmetik-Seminar für Krebs-Patienten

Ein Kosmetik-Seminar für Krebs-Patientinnen bietet die Niederrhein-Klinik am 14. September um 15 Uhr an. Durch Haarausfall, Augenbrauen- und Wimpernverlust verlieren viele an Krebs erkrankte Frauen ihr Selbstwertgefühl. Deshalb lernen sie Tipps und Tricks, um die Folgen der Therapie zu kaschieren. Anmeldungen nimmt Britta Kuhlen-Kneip in der Reha-Klinik entgegen.

Niederrhein-Klinik · Regentenst. 22. · Tel. 02161.979121

 


Sei kein Frosch – treib Sport

Die meisten haben bereits einmal Erfahrung mit Tischtennis gemacht – ob im Garten, im Freibad, auf dem Schulhof, in der Reha oder vielleicht sogar schon im Verein.

Der Tischtennisclub Korschenbroich startet im September in der Sporthalle der St. Andreas Schule ein neues Kursangebot „Gesundheitssport mit Tischtennis“. Kernstück des Kurses bildet eine Spielform auf Basis des bekannten „Rundlaufs“ - Kursziel ist es, die Ausdauer und Fitness der Teilnehmer zu steigern. Ein Entspannungsteil rundet das Kursprogramm ab.

Der Kurs beginnt am Donnerstag, den 14.09.2017 um 19.30 Uhr und dauert insgesamt 10 Wochen über 90 Minuten pro Einheit.

Die Kosten belaufen sich auf 49 Euro.

Sporthalle St. Andreas Schule · Korschenbroich
Pescher Str. 127/Eingang: Steinstraße · www.ttckorschenbroich.de

 


DJK Special-Fitness-Workout

Ein Angebot der DJK Kleinenbroich, das auch für Nichtmitglieder interessant ist: An sieben Abenden findet ein klassisches Ganzkörpertraining mit dem Schwerpunkt Kraftausdauer und Fettverbrennung statt. Es werden Bauch, Beine, Po sowie Rücken, Arme, Schultern und Beckenboden trainiert – ein Rundum-Programm für alle Alltersgruppen.

Ziel ist, die Muskulatur zu kräftigen und in Form zu bringen. Eine zusätzliche Beachtung schenken wir unserem Beckenboden. Der Kurs ist für jeden geeignet. Die Mitnahme von Handtüchern und Getränken ist erforderlich. Die Kurse finden jeweils mittwochs von 19.30 - 21 Uhr in der Dreifachsporthalle in Kleinenbroich statt. Die Termine sind 30.08., 20.09., 27.09., 4.10., 11.10., 18.10., 25.10., (Ausweichtermine sind der 6.9., 13.9.), der Kostenbeitrag beträgt 31,50 Euro für Nichtmitglieder und 15,75 Euro für Mitglieder der DJK.

Infos unter Tel. 02161.671601 oder www.djkkleinenbroich.de

Dreifachsporthalle Kleinenbroich · von Stauffenbergstraße

 


„Ausblick 55+“ – Aktiv im Leben! So., 10. Sept. 11-17 Uhr

Die Generation 55+ ist so aktiv wie nie zuvor. Aus diesem Grund veranstaltet die Stadt Korschenbroich am 10.9.2017 bereits zum zweiten Mal den Informationstag „Ausblick 55+“, wo sich alle Korschenbroicher, ob jung oder alt, über mögliche Freizeitaktivitäten informieren können. Aber der Informationstag bietet noch viel mehr: So finden die Besucher im Stadtverwaltungsgebäude in Korschenbroich eine ganze Palettte an Ständen zu den Themenbereichen Sport, Ernährung und Gesundheit. Interessante, kurzweilige Vorträge ergänzen die Veranstaltung.

Volles Programm im Verwaltungsbebäude
der Stadtverwaltung Korschenbroich

Los gehts um 11.00 Uhr mit der Eröffnung und Begrüßung durch den Beigeordneten Thomas Dückers. Von 12.00 bis 13.00 Uhr verrät Erwin Beeg alles Wichtige zu den Themen „Patientenverfügung, Vorsorge- und Betreuungsvollmacht“. Im Anschluss daran gibt die Ernährungsberaterin Andrea Heinrich unter dem Motto „Abwechslung statt Einheitsbrei“ von 13.30 bis 14.15 Uhr wertvolle Tipps für eine ausgewogene Ernährung. Ab 15.00 Uhr erläutert der Rechtsanwalt Stefan Weber alles Wissenswerte zum Thema Pflege­versicherung. Bei den Infoständen mit dabei sind: die Alzheimer Gesellschaft Kreis Neuss, das Azurit Seniorenzentrum, der BSG Korschenbroich e.V. 1980 und der Bürgerbus Korschenbroich e.V.

Der regionale Caritasverband und die Mönchengladbach-Rheydt e.V. informieren über die Themen HausNotRuf, Mobil Notruf, Mobiler Mahlzeitendienst, Caritas Pflegedienst & Tagespflege (wer möchte, kann hier auch seinen Blutdruck messen lassen).
Über sportliche Möglichkeiten informiert der Glehner Turnverein 1963 e.V., der Stadtsportverband, der Turnverein Korschenbroich 1900 e.V. und der Kegel-Sport-Verein Korschenbroich. Mit dabei sind Infostände vom Tauschring, dem ZWAR-Netzwerk und der Wohnberatungsagentur Rhein-Kreis Neuss, dem Heimatverein e.V. mit Kulturbahnhof, sowie SÄG 50 plus e.V. und dem Seniorentreff Korschenbroich.

In der Zeit von 11.30 bis 13.30 Uhr können Sie außerdem auf Wunsch ihr Fahrrad von der Polizei Korschenbroich kodieren lassen. Also: ein vollgepacktes Programm! Für die nötige Stärkung zwischendurch ist die Caféteria im Ratssaal für Besucher geöffnet.

Stadtverwaltung Korschenbroich · Don-Bosco-Str. 6
Seniorenbeauftragte Petra Köhnen · Tel.: 02161/613-169

 


Erhaltung der Kleinenbroicher Denkmäler

Im vorigen Jahr hat der Heimatverein Kleinenbroich e. V. gemeinsam mit einem erfahrenen Steinmetzmeister die Kleinenbroicher Denkmäler besichtigt. Hierbei wurde festgestellt, dass die bisher vom Arbeitskreis „Umweltschutz-Denkmäler-Landschaftspflege" sporadisch durchgeführten Pflegearbeiten nicht mehr für die Erhaltung der historisch sehr wertvollen Denkmäler ausreichen.

Weil für die Restaurierung aller besichtigten Denkmäler die Finanzkraft des Heimatvereins nicht ausreicht, wird er zunächst das besonders wertvolle Hagelkreuz an der L 381 restaurieren lassen. Hierfür hat der Heimatverein bei der Sparkasse Neuss ein spezielles Spendenkonto eingerichtet, auf das sowohl Bürger als auch Vereine ihre Spenden überweisen können. Die Spenden fließen vollständig in das Projekt ein.

Kontoverbindung: Heimatverein Kleinenbroich e.V.
IBAN: DE 84 3055 0000 0093 5312 67

Sobald die Finanzierung sichergestellt ist, wird der Restaurierungsauftrag in Abstimmung mit der Stadt Korschenbroich erteilt.
Infos unter: www.heimatverein-kleinenbroich.de

 


Rechtsanwalt Ralf Frommen – Elternunterhalt: Kinder haften nicht in jedem Fall für ihre Eltern

Manchmal sind nicht nur Kinder auf Unterhaltszahlungen ihrer Eltern angewiesen. In späteren Jahren kann es auch umgekehrt sein und ein erwachsenes Kind muss für den Unterhalt eines bedürftigen Elternteils aufkommen. Dies gilt aber nicht in jedem Fall.

Hierauf wies das Oberlandesgericht (OLG) Oldenburg hin und verneinte in einem Fall die Unterhaltsverpflichtung einer erwachsenen Tochter. Die Richter machten dabei deutlich, dass eine Unterhaltsverpflichtung des erwachsenen Kindes entfalle, wenn der bedürftige Elternteil seine eigene, frühere Unterhaltsverpflichtung gegenüber dem Kind gröblich vernachlässigt habe und eine Inanspruchnahme insgesamt grob unbillig erscheine.

Dies sei vorliegend der Fall. Der Vater habe über sechs Jahre lang gar nichts für die damals noch bedürftige Tochter gezahlt. Dabei wäre er in der Lage gewesen, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Der Vater habe darüber hinaus bei der Trennung von der Mutter per Einschreiben mitgeteilt, dass er von seiner alten Familie nichts mehr wissen wolle. Ein solcher Kontaktabbruch stelle eine weitere grobe Verfehlung gegenüber der Tochter und eine Verletzung der väterlichen Pflicht zu Beistand und Rücksicht dar. Der Kontaktabbruch sei auch nachhaltig gewesen. Allein die Einladung der Tochter zur neuen Hochzeit des Vaters und ein einmaliger Besuch der Tochter bei einem Krankenhausaufenthalt des Vaters führten noch nicht zu einer Wiederherstellung eines Vater-Tochter-Verhältnisses.

Zwar sei ein Kontaktabbruch nicht regelmäßig eine grobe Verfehlung, die zu einem Verlust des Unterhaltsanspruchs führe. Vorliegend komme aber neben dem Kontaktabbruch noch die grobe Verletzung der Unterhaltspflicht gegenüber dem Kind hinzu. Die Tochter habe als Kind nicht nur wirtschaftlich schlecht dagestanden. Sie habe auch die emotionale Kälte des Vaters durch den Kontaktabbruch erfahren müssen. Beides zusammen führe dazu, dass die Tochter als Erwachsene jetzt nicht mehr für den Vater einstehen müsse.
Quelle: OLG Oldenburg, Beschluss vom 4.1.2017, 4 UF 166/15

 


Schützenfest in Pesch – 30. September - 3. Oktober

Im Oktober 2017 feiert die St. Donatus Bruderschaft Pesch wieder ihr Heimat- und Schützenfest. 2017 steht zum ersten Mal das Königspaar Martin Herten und Sonja Jöbges im Mittelpunkt des Schützen- und Heimatfestes in Korschenbroich-Pesch. Unter der Führung von Präsident Christoph Türks wird traditionell am ersten Wochenende im Oktober vom 30.9.-3.10. auf der „Krampe Dämm“ gefeiert. Dem Königspaar stehen die Ministerpaare Bastian Danners und Sophia Meuser sowie Tobias Kosche und Annica zur Seite. Alle gehören dem Königszug „Jung Strüesblome“ an, welcher im Jahr 2006 gegründet wurde.

Das Schützenfest 2017 startet am Samstagnachmittag mit dem offiziellen Einböllern um 14.00 Uhr an der Königsresidenz auf der Kleinenbroicher Str. 36, dem Errichten der Kirmesmai am Festzelt und dem ersten Festumzug durch den Ort. Nach der anschließenden Parade, die um 16 Uhr vor der Marienkirche auf der Pescher Straße stattfindet und auch in diesem Jahr wieder von der Königin und ihren Ministerinnen mit abgenommen wird, folgt der Zapfenstreich an selber Stelle. Der erste Tag endet mit einer Tanzveranstaltung im Festzelt mit der Band „Farbton“.

Der Sonntag beginnt nach der heiligen Messe und der Totenehrung auf dem Friedhof mit der Ordensverleihung im Festzelt. Am Nachmittag findet gegen 16 Uhr die große Königsparade wieder vor der Marienkirche statt. Neben den Donatus-Schützen werden auch wieder viele befreundete Gastbruderschaften erwartet. Abgerundet wird der Tag mit dem Aufzug des Hofstaates und dem Königsball am Abend im Festzelt auf der „Krampe Dämm“. Es spielt die Band „The Realtones“.

Der Schützenfestmontag startet nach dem ökumenischen Gottesdienst mit einem kleinen Umzug durch den Ort. Im Anschluss folgt, ab 12 Uhr, der traditionelle„Klompenball“ unter musikalischer Begleitung der Band „Die Kleinenbroicher“.

Der Vogelschuss findet am Schützenfestdienstag im Festzelt mit musikalischer Begleitung der Donatus Bläser statt. Gegen Mittag beginnt der Abmarsch zum Vogelschuss vor dem Festzelt auf der „Krampe Dämm“. Nach der Ermittlung des Regimentskönigs (König der Zugkönige) und des neuen Schützenkönigs folgt am Abend ein weiterer Aufzug des Hofstaates zum letzten Königsball des Schützenfestes 2017. Es spielt die Showband „BFamous“.

Knapp zwei Wochen später wird der neue Schützenkönig der St. Donatus Bruderschaft Pesch am Samstag, den 14.10.2016, beim traditionellen Familienfest gekrönt. An diesem Abend wird es auch wieder eine Verlosung zugunsten des Caritativ-Ausschusses der St. Donatus Bruderschaft Pesch geben. Der Erlös wird in diesem Jahr an das Förderprojekt „Kids-Vision“ gespendet.

Samstag, 30. September

14.00 Uhr – Einböllern der Kirmes am Königshaus Herten auf der Kleinenbroicher Str. 36
16.00 Uhr – Parade vor der Marienkirche
20.30 Uhr – Tanzveranstaltung im Festzelt mit der Band „Farbton“

Sonntag, 1. Oktober

11.00 Uhr – Frühschoppen und Ordensverleihung im Festzelt
16.00 Uhr – Parade vor der Marienkirche
20.00 Uhr – Königsball im Festzelt mit der Band „The Realtones“

Montag, 2. Oktober

10.15 Uhr – Ökumenischer Gottesdienst in der Marienkirche; anschließend Umzug durch den Ort
12.00 Uhr – Traditioneller Klompenball. Es spielen: „Die Kleinenbroicher“

Dienstag, 3. Oktober

13.45 Uhr – Antreten an der Marienkirche
14.30 Uhr – Vogelschuss im Festzelt mit den „Donatusbläsern“
20.00 Uhr – Königsball im Festzelt mit der Band „BFamous“ Eintritt frei