Das Stadtjournal für Korschenbroich • informativ • aktuell • 100% deine Stadt

Buchtipps für den Gabentisch
Freie Jobs in Korschenbroich
Weihnachtszauber aus der Heimat
Stimmungsvolle Schlossweihnacht Schloss Dyck
Sportler des Jahres 2016
Mit Glasfaser sicher in die Zukunft!
Jazzcafé 2017
Kabarett 2017
304
303
302
301
300
299
298
297

Ferienfahrt nach Montfrin in Frankreich

In den Sommerferien 2017 veranstaltet die Jugendfreizeitstätte St. Andreas, Korschen- broich eine Ferienfreizeit nach Montfrin/Frankreich.

Ziel ist von Freitag, 11. August bis Freitag, 25. August Montfrin, das an der Grenze zwischen Provence und Languedoc liegt. Die Landschaft ist geprägt von Weinbergen, Pappelwäldchen, kleinen Flüssen und Bächen. Die provenzalischen Städte Remoulins und Beaucare sind gerade einmal 10 km entfernt und laden mit Märkten und malerischen Altstädten ein. Ein besonderes Highlight ist eine Kanutour auf dem nahe gelegenen Gadon.

Die Unterkunft verfügt über einen eigenen Pool sowie diverse Sportmöglichkeiten wie Fußball- und Volleyballfeld. Eine Sonnenterrasse, der schattige Innenhof und der große Aufenthaltsraum laden zum Verweilen ein und bieten viele Möglichkeiten für große Gruppen.

Das große und erfahrene Betreuerteam sorgt zudem für ein abwechslungsreiches Programm und die Versorgung. Teilnehmen können bis zu 30 Jugendliche im Alter von 12 – 16 Jahren. Die Kosten betragen 540 Euro pro Person.

Die Anmeldungen für die Fahrt können vor Ort in der Einrichtung oder bei dem Leiter, Georg Westerholz, telefonisch 02161/64 12 92 oder via Mail andys-cafe@gmx.net angefragt werden.

 


Abendführungen in Liedberg

Gerd Busch führte schon hunderte Besucher durch den historischen Ortskern von Liedberg und begibt sich dabei mit seinen Gästen auf eine Zeitreise vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert.

Der 62-Jährige entdeckte schon als kleiner Bub seine Leidenschaft für Liedberg, wenn er mit dem Fahrrad von Büttgen zur Sandkuhle fuhr. 2008 trat er dem Liedberger Heimatverein bei und begann mit ersten Ortsführungen. Gerüstet mit einer Laterne entführt er seine Gäste in einer 90-minütigen Zeitreise hunderte Jahre zurück und erzählt nicht nur Geschichten und Fakten über Liedberg, sondern auch volkstümliche lustige Begebenheiten. Zum Abschluss wird der größte Gewölbekeller Liedbergs besucht, der sich unterm Liedberger Landgasthaus befindet. Anschließend gibt es eine 3-Gang-Genießervesper, und in Infos und privaten Fotos zum Ort, die Herr Busch für die Besucher zusammengestellt hat, darf gerne geblättert werden .

„Meine Führungen sollen den Gästen ein Stück Heimat näher bringen, und zu den klassischen Führungen habe ich mir für 2017 auch schaurigschöne Sonderführungen ausgedacht, wie z.B. Henker- und Hexenführungen, wobei ich diesen prädestinierten Gewölbekeller mit entsprechenden Requisiten in einen Folterkeller verwandeln werde“, erzählt Gerd Busch. Dabei ist er immer auf der Suche nach alten Dokumenten, Fotografien und sonstigen Sachen, die Liedberg betreffen. „Mein Wunsch wäre, dass die Bürger sich an mich wenden, bevor sie etwas entsorgen oder wegwerfen. So bin ich im Besitz zahlreicher Dinge, wie z.B. auch privater Briefe, die zum Teil über 200 Jahre alt sind, und gerne möchte ich all das irgendwann einmal in einer Ausstellung präsentieren“, berichtet der Gästeführer. Fundsachen nimmt Herr Busch gerne nach telefonischer Absprache persönlich entgegen. Tel. 0157.71151027 . Termine für Führungen erhalten Sie übers Liedberger Landgasthaus Tel. 02166.87294

 


Lebensmittel spenden!

In diesem Jahr sammelt die auch für Korschenbroich zuständige „Neusser Tafel“ erneut gespendete Weihnachtspäckchen. Das teilt das Sozialamt der Stadt Korschenbroich mit. Demnach sollen die Pakete mit haltbaren Lebensmitteln gefüllt und außen so beschriftet werden, dass der Inhalt erkennbar ist. Die Spender können die Päckchen am Samstag, 17. Dezember, von 13 bis 15 Uhr und am Sonntag, 18. Dezember, von 11 bis 13 Uhr in den Räumen der Aktion Freizeit Behinderter (AFB), Am Hallenbad 64 in Kleinenbroich, abgeben.

Die Berechtigten – alle Empfänger von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) II, SGB XII und dem Asylbewerberleistungsgesetz – können die Päckchen am Dienstag, 20. Dezember, von 15 bis 17 Uhr abholen. Wer noch nicht bei der Tafel registriert ist, muss den Bescheid der jeweiligen Leistungsbehörde (Jobcenter oder Sozialamt) mitbringen, erläutert das Sozialamt.

 


Festliches Konzert zur Weihnachtszeit am 18. Dezember

Am 4. Advent, dem 18. Dezember lädt der Männerchor Korschenbroich Cäcilia 1860 unter der Leitung von Karin Kreuels-Hülser zu einem festlichen Konzert zur Weihnachtszeit in die Pfarrkirche St. Andreas ein.

Mitwirkende sind der Männerchor Korschenbroich, das Ensemble International Braas, Martin Sonnen und der Leverkusener Kinder- und Jugendchor, der durch zahlreiche Konzerte, Rundfunk-, Schallplatten- und Fern- seh­aufnahmen sowie durch internationale Konzertreisen schon in den 50erJahren über die Grenzen seiner Heimatstadt hinaus bekannt wurde.

Einlass ist um 16.30 Uhr - Beginn um 17.00 Uhr. Eintrittskarten gibt es bei allen Chormitgliedern, den Gaststätten Mühleneck und Schmitten, im Kulturamt und bei Optik Huppertz.

 


Musik-Café mit Plätzchenduft

Junge Instrumentalisten/innen der Korschenbroicher Klavierklasse und der Klarinettenklasse unter der Leitung ihrer Dozentinnen Steffi Hansmann und Beate Rademacher werden in diesem Jahr zum ersten Mal ein adventliches Café mit musikalischen Klängen bereichern. Das Musik-Café zum
Advent findet am Freitag, den 9.12.16 um 16.00 Uhr im Cafe Brass statt.

In gemütlicher Atmosphäre werden Kaffee, Kuchen und Gebäck angeboten.

Einlass ab 15.00 Uhr, Konzertbeginn 16.00 Uhr.

Um Voranmeldung im Café Brass wird gebeten

 


Weihnachtssingen im Gyko

Am 15.12. findet um 19.30 Uhr im Gymnasium Korschenbroich das große Weihnachtssingen der Schulgemeinde in der Aula statt. Es musizieren die Chöre und das Orchester des Gymnasiums gemeinsam mit dem Publikum. Bei diesem traditionellen Weihnachtssingen möchte das GyKo mit einer Mischung aus bekannten alten und modernen Liedern zur Weihnacht die ersehnte ruhige Zeit einläuten und allen Stress nach draußen verbannen.

Der Spendenerlös des Weihnachtssingens wird wie in den vergangenen Jahren weitergegeben an den „Volksverein Mönchengladbach“.

 


Gospelchor „Sweet Chariot” singt für den Volksverein

Der Gospelchor Sweet Chariot wird in Kooperation mit der Kath. Pfarrgemeinde St. Mariae Himmelfahrt am Samstag, 10. Dezember 2016, um 20.00 Uhr im Gladbacher Münster ein Benefizkonzert zugunsten der Arbeit des Volksvereins ausrichten.

„Es ist uns ein Anliegen, mit unserer Musik soziale Projekte im In- und Ausland zu unterstützen. Wir singen mehrere Benefizkonzerte im Jahr für Organisationen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Notleidenden und schwächeren Menschen in unserer Gesellschaft zu helfen“, heißt es auf der Homepage des Chores.

Die Initiative, ein Konzert für den Volksverein zu geben, ging von Chormitgliedern Sabine Niemöller und Johannes Widua aus. Beide sind schon lange dem Volksverein und seiner Arbeit verbunden. Der Gospelchor Sweet Chariot wird von Chorleiterin Angelika Rehaag geleitet und vom Pianisten Johan Leenders begleitet. Propst Dr. Peter Blättler hat die Schirmherrschaft für das Konzert übernommen.

Der Eintritt ist kostenlos – um Spenden für die Arbeit des Volksvereins wird gebeten.

Veranstaltungsort: Münster Mönchengladbach

 


Was machen wir an Silvester?

Es ist die ewige Frage: Was machen wir dieses Jahr eigentlich an Silvester? Während manche die Antwort auf diese Frage schon im Frühjahr – oder besser: bereits am Neujahrstag – beantwortet haben wollen, drücken sich andere möglichst lange um eine Entscheidung herum. Warum auch? Andere Partys plant man doch schließlich auch nicht schon Monate im Voraus. Irgendwas scheint an Silvester allerdings anders zu sein. Es mag an diesem erhabenen Charakter des Datums liegen, das gleichzeitig Ende und Beginn einer Lebensspanne bedeutet und als Abschluss dient für eine Phase, die natürlich wieder einmal viel zu schnell an uns vorbeigezogen ist. Es wirkt wie eine Gelegenheit, das in den vergangenen zwölf Monaten erlebte Revue passieren zu lassen und einzuordnen (wer macht das schon?) und gleichzeitig seine Schlüsse, Wünsche und die berühmten Vorsätze für die kommende Periode (wer hält sich schon an die?) zu formulieren.

Gesegnet sind aus eigener Erfahrung jedenfalls die, die das Jahr mit einer kleinen Gruppe genau der richtigen Leute auf ein frohes Neues anstoßen, bei leckerem Essen einen schönen Abend verbringen und – ganz wichtig – dabei die Haustüre zulassen. Denn draußen geschieht an Silvester in der Regel nichts Gutes. Damit ist noch nicht einmal das traditionelle Feuerwerk, für die, die es brauchen, gemeint. Viel schlimmer sind organisierte Partys oder gar Großveranstaltungen, die es – so mein eindringlicher Rat – zwingend zu meiden gilt. Silvester in Köln, Düsseldorf oder womöglich sogar anderen internationalen Großstädten zu verbringen, macht nämlich keinen Spaß – und das hat überhaupt nichts mit den Dingen zu tun, die im Vorjahr passiert sein mögen.

Alle Bars und Klubs sind voll. Viel zu voll. Und auf den Straßen ist es teilweise sogar richtig gefährlich. Wenn unbeaufsichtigte Kinder und Junggebliebene ab 22 Uhr ein unerschöpfliches Arsenal an Leuchtmunition in alle Himmelsrichtungen, vertikal, horizontal und diagonal in die Luft feuern, während sich gleichzeitig meilenlange Schlangen an den Eingängen bilden, muss ich nicht in der Nähe sein. Daher: Lieber in erlesener Gesellschaft traditionell ein schönes Fest feiern, als sich den Stress auf einer x-beliebigen überbewerteten Silvesterparty inmitten der falschen Leute anzutun und sich spätestens kurz nach Mitternacht einzugestehen: Wäre ich doch mal lieber zu Hause geblieben.

Was meiner Meinung nach übrigens auch keine Schande ist. Wenn alle Freunde verreist oder in den umliegenden Metropolen unterwegs sind: Lieber es sich alleine auf der Couch gemütlich machen, als in einem Menschenmeer die hundertste falsche Silvesterumarmung über sich ergehen lassen zu müssen.

Christos Pasvantis

 


Spenden für Rumänien-Kinder

Die Kinder der Gutenberg Grundschule Kleinenbroich ha­ben wieder tüchtig gespendet. 137 Schuhkartons gefüllt mit Süßigkeiten, kleinen Spielsachen u. ä., liebevoll verpackt, finden ihren Weg in diesem Jahr zu Kindern nach Rumänien(rumaenienhilfe.tk). Die Pakete werden von Herrn Kriesemer und seinen Helfern nach Rumänien gebracht. Eine finanzielle Unterstützung für die Spritkosten steuerte die Gutenberg Grundschule bei.

 


Damensitzung des KFD

Am 3.2.2017 findet die Damensitzung der KFD St. Dionysius Kleinenbroich in der Kleinenbroicher Mehrzweckhalle statt. Beginn ist um 18.11 Uhr, Einlass um 17 Uhr. Eintritt 12 Euro für Mitglieder der KFD 10 Euro.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Musikalisch führt ein neuer DJ, bekannt aus Funk und Fernsehen durchs Programm. Ein Garant für Stimmung und gute Laune wird die bekannte Liveband „Die Kleinenbroicher” an diesem Abend sein. Die KFD Frauen haben wieder ein buntes Programm zusammengestellt, das Spaß, Freude und einen lustigen Abend verspricht.

Am Samstag, den 3.12. ist Kartenvorverkauf im Dionysiushaus von 9 - 12 Uhr oder donnerstags von 16 bis 17.30 Uhr im Pfarrbüro oder telefonisch unter Tel. 67 02 72.

 


Karneval bei Schellen

„Nen märchenhaften Karneval“ bietet die kfd Herrenshoff am 21. und 22.2. jeweils um 18.30 Uhr und am 23.2. um 15.00 Uhr im Syrtaki im Haus Schellen in Pesch.

Die am 21.02. stattfindene Sitzung ist zum ersten Mal in der Geschichte der kfd Herrenshoff eine Veranstaltung für Damen und Herren.

Eintrittskarten können bei Maria Lonnendonker unter Tel.: 02161/641021, vorbestellt und am 14. Januar im Pfarrgemeindehaus, Schaffenbergstraße 7, zwischen 11.00 und 13.00 Uhr abgeholt werden.

 


Kaffeeklatsch und Ladies’ Night

Es ist an der Zeit, Büchervorräte für dunkle, gemütliche Herbstabende anzulegen. Aus den nahezu unüberschaubaren Herbstproduktionen deutscher Verlage haben die Organisatorinnen des „Literarischen Kaffeeklatschs" und der „Ladies' Night" einen bunt gemischten Strauß besonders empfehlens- und lesenswerter Bücher ausgewählt: Am 5.11. um 15.00 Uhr und am 6.11. um 18.00 Uhr präsentieren sie in gemütlicher Runde mit kleinem Imbiss 'erlesenen' Lesestoff im Pfarrzentrum St. Andreas.

An beiden Tagen findet ein Büchertrödel mit aktuellen Büchern zum kleinen Preis statt. Karten für den Kaffeeklatsch und die Ladies' Night zum Preis von 9 Euro (inkl. Getränke, Kaffee & Kuchen bzw. kleinem Imbiss) gibt es in der Buchhandlung Barbers (Tel. 02161/ 99 99 849).

 


Verkaufsoffener Sonntag in Glehn am 4. Advent

Die Glehner Geschäftsleute öffnen zum 4. Advent, am Sonntag, den 18. Dezember ihre Türen. So können ganz in Ruhe Einkäufe erledigt und die letzten Geschenke besorgt werden. In Glehn entdecken Sie viele Geschenkideen zum Weihnachts­fest.

 


Tour de France 2017 führt durch Korschenbroich

Wenn am 2. Juli 2017 die Radsportler zur zweiten Etappe der Tour de France von Düsseldorf nach Lüttich aufbrechen, dann wird ihre Route auch durch die Stadt Korschenbroich führen. Details zum Streckenverlauf wurden jetzt in Düsseldorf bekannt gegeben.
Von Kaarst-Büttgen aus kommend werden die Teilnehmer über die L 381 – Raitz-von-Frentz- Straße, Friedrich-Ebert-Straße, Rochusstraße, Korschenbroicher Straße - durch das Stadtgebiet Richtung Mönchengladbach fahren. Hier bereiten sich die Teams auf die erste Sprintwertung der Tour de France 2017 vor.

Im Rahmen eines Pressetermins begrüßte Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel seine Kollegen aus den beteiligten deutschen Städten und Regionen zum „Tour-Gipfel“ im Düsseldorfer Schlossturm. Für die Stadt Korschenbroich beschrieb Bürgermeister Marc Venten die Bedeutung der Tour de France: „Wir freuen uns auf diese einmalige Gelegenheit, ein international so hochkarätiges Sport-Ereignis in unsere Stadt zu holen. Korschenbroich können wir so als fahrradfreundliches touristisches Naherholungsziel prä- sentieren. Auch für die örtlichen Unternehmen ist die Tour de France ein Ereignis und eine Chance.“

Auch wenn Korschenbroich von den beteiligten Städten rund um Düsseldorf die ländlichste sei, habe die Stadt mit dem Wasserschloss Myllendonk, dem Fachwerk-Dorf Liedberg und einem der Tour-Strecke nahe gelegenen Wahrzeichen, dem mittelalterlichen Glockenturm von St. Andreas Korschenbroich, sicherlich einige Besonderheiten zu bieten, führte Venten aus. Und: Auch die älteste Altbier-Brauerei der Welt, die Bolten-Brauerei, stehe in Korschenbroich. Schließlich sind im Rahmen der Medien-Berichterstattung auch Luftaufnahmen üblich, die nicht direkt an der Strecke gelegene Sehenswürdigkeiten zeigen können.

Am Veranstaltungstag wird im historischen Korschenbroicher Ortskern das Brunnenfest mit zahlreichen Aktivitäten und einem verkaufsoffenen Sonntag stattfinden. Radsport steht an diesem Tag auch für Breitensportler hoch im Kurs: Die Stadt beteiligt sich erneut am Niederrheinischen Radwandertag, der durch das Stadtgebiet führt.

 


Weihnachts­­-Wunschbaum im Foyer des Rathauses

Alle Jahre wieder freuen sich die Kinder auf Weihnachten und ganz besonders auf die schönen Geschenke. Doch das ist nicht selbstverständlich, denn es gibt immer noch genügend bedürftige Familien in unserer Region, die sich keine Geschenke für ihre Kinder leisten können. Daher steht wie in den vergangenen Jahren ein Weihnachts-Wunschbaum im Foyer des Rathauses in Korschenbroich.

Fleißige Kindergartenkinder schmückten den Baum gemeinsam mit Bürgermeister Venten, der ehrenamtlichen Organisatorin Susanne Kunz und Peter Schlösser, Präsident der St.-Sebastianus-Bruderschaften. Dabei hängten sie stellvertretend für die Familien, die lieber anonym bleiben möchten, über 300 Sterne mit Wünschen auf. „Ich habe beobachtet, dass sich dieses Mal viele Kinder Sachen zum Anziehen wünschen, und das finde ich sehr bewegend“, erzählt Susanne Kunz. Wünsche können für Kinder von 2 bis 17 Jahren erfüllt werden. „Jedes Jahr zu unserem Adventscafé der St.-Sebatianer-Schützen nehme ich ein gutes Sortiment an Wunschsternen mit, die dann von den Schützenfamilien eingelöst werden“, erzählt Peter Schlösser. „Sollten kurz vor Weihnachten noch Sterne am Baum hängen, dann werden diese von der Bruderschaft übernommen, denn es sollte jeder Wunsch erfüllt werden“, so Schlösser weiter.

So geht es: Wer einen Wunsch ausgesucht hat, nimmt den Stern mit, besorgt das Geschenk und bringt es verpackt mit dem aufgeklebten Stern ins Rathaus zurück. Wer möchte, darf natürlich auch eine persönliche Karte an die Familie mit ins Paket legen. Fleißige Helfer sorgen dafür, dass die Pakete pünktlich unterm Weihnachtsbaum liegen.

Öffnungszeiten Rathaus-Foyer · Sebastianusstraße
Mo - Mi 8 bis 17 Uhr · Do bis 18 Uhr · Fr bis 13 Uhr

 


Auszeichnung für SV Glehn

Der SV Glehn hat für seine Bemühungen um die Förderung des Nachwuchsfußballs mit der „Sepp-Herberger-Urkunde“ eine weitere Auszeichnung erhalten. Die nach dem ehemaligen Bundestrainer benannte Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) würdigte damit die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit des Vereines mit der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Glehn.

„Ich freue mich sehr über diese Anerkennung. Sie beweist, dass wir mit unserem Konzept, das auf Nachhaltigkeit in der Jugendarbeit angelegt ist, vollkommen richtig liegen“, berichtet ein stolzer Jugendleiter Norbert Jurczyk über die Urkundenverleihung. Schon seit fast einem Jahrzehnt arbeiten die GGS Glehn und der Fußballverein intensiv zusammen, veranstalten jährlich einen „Futsal-Cup“ für Nicht-Vereinsmitglieder und zweijährlich eine Grundschul-Welt- und –Europameisterschaft. Darüber hinaus ist seit sieben Jahren jeweils über das komplette Schuljahr hinweg ein Freiwilligendienstleistender des Vereines als Verstärkung der Lehrkraft im Unterricht eingesetzt und leitet im Rahmen seines FSJ in der Schule eine Mädchen-Fußball-AG. Über diese Aktionen haben zahlreiche Kinder anschließend den Weg in den Verein gefunden.

Die Sepp-Herberger-Urkunde wurde an insgesamt 105 Vereine bundesweit quasi als Zertifizierung für gute Nachwuchsarbeit verliehen. Für 2017 wird sich der SV Glehn erneut bewerben, denn die besten 13 Projekte dürfen sich über Geld- und Sachspenden in Höhe von insgesamt 58.000 Euro freuen. „Geld, das wir gut gebrauchen können“, sagt Jurczyk, „mit einer guten Ausbildung unserer Kinder und Trainer sowie einer immer besser werdenden Infrastruktur wollen wir die Weichen für eine positive Zukunft stellen.“

 


Infos aus dem Planungsausschuss

Aus der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planung und Denkmalpflege vom 17. November 2016

Bebauungsplan-Änderung Nr. 20/27 „Evangelisches Gemeindezentrum“

An der Eichendorffstraße in Kleinenbroich soll ein zweigeschossiges Mehrfamilienhaus im sozialen Wohnungsbau mit voraussichtlich elf Wohnungen entstehen. Hierfür soll der Bebauungsplan, der das Grundstück bisher als Gemeinbedarfsfläche festsetzt, geändert werden. Eine entsprechende Empfehlung an den Stadtrat hat der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Denkmalpflege ausgesprochen. Zuvor hatten die Ausschussmitglieder die im Rahmen der Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung eingegangenen Anregungen und Stellungnahmen zu der B-Plan-Änderung abgewogen. Bedenken der Anwohner wurde bereits im Vorfeld des Verfahrens Rechnung getragen. Ihre Anregungen sind vorzeitig in die Planungen aufgenommen worden.

 

Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 10/39 „Erweiterung Brauerei Neersbroich“

Die Privatbrauerei Bolten will gegenüber von ihrem Standort, dem denkmalgeschützten Kraushof in Neersbroich, eine Halle für eine neue Abfüllanlage sowie für Logistik und Lager zwischen der Rheydter Straße und der L 31 bauen. Darüber hinaus soll neben der geplanten Abfüllhalle direkt an der Rheydter Straße (neben dem heutigen Biergarten) ein Gastronomiebetrieb mit Hotel errichtet werden. Um diese Planungen zu ermöglichen, soll ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Einen entsprechenden Beschluss haben die Mitglieder des Planungsausschusses gefasst. Die Verwaltung soll hierzu nun die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden durchführen.

Zurzeit sind zur Erschließung der Gewerbefläche zwei Varianten vorgesehen: Variante 1 sieht eine Zuwegung über die Rheydter Straße vor. Variante 2 geht von einer Erschließung über die L 31 aus, wobei weiterhin aus betrieblichen Gründen eine Zufahrt über die Rheydter Straße möglich sein wird. Da die Gespräche mit dem Landesbetrieb Straßen NRW über die vom Antragsteller gewünschte Anbindung an die L31 noch nicht geführt wurden, soll die frühzeitige Beteiligung mit beiden Varianten erfolgen.

 

Stadtteil-Rahmenplan „Ortsmitte Glehn“

Um die Glehner Ortsmitte gestalterisch aufzuwerten, hat der Ausschuss einen entsprechenden Stadtteil-Rahmenplan als Grundlage für weitere Planungen beschlossen. Demnach soll eine Allee als Verbindung und Sichtachse zwischen der Kirche nach Westen hin zum Friedhof geschaffen werden. Weiterhin soll ein Weg entlang des Jüchener Baches zwischen Haupt- und Kirchstraße entstehen.

Und auch die Kirchstraße selbst soll aufgewertet werden. Allerdings sollen die in dem Plan dargestellten Maßnahmen zum Ausbau und zur Verkehrslenkung zunächst nicht weiter verfolgt werden. Nichtsdestotrotz soll die Verwaltung in diesem Zusammenhang prüfen, ob für den tiefbau- technischen Ausbau Städtebau-Fördermittel beantragt werden können.

Ob und wann die Planungen für die Glehner Ortsmitte umgesetzt werden können, hängt von weiteren Gesprächen mit den betroffenen Grundstückseigentümern ab. Explizit festgehalten ist im Zuge der Verabschiedung des Rahmenplanes, dass das Kriegerdenkmal an seinem bisherigen Standort bleibt. Und auch die Zahl der Stellplätze im Bereich der Kirche soll nicht verringert werden.

 


Mehr als 100 Brücken im Blick

Brücken sind die Sanierungsfälle der Neuzeit. Prominentestes Beispiel ist die Leverkusener A1-Rheinbrücke, die zurzeit für Lastwagen über 3,5 Tonnen gesperrt ist. Auch im Rhein-Kreis Neuss gibt es eine Reihe von Brücken, die an ihre Belastungsgrenzen stoßen. „Komplette Sperrungen waren bisher nicht notwendig“, berichtet Arnd Ludwig, Leiter des Tiefbauamtes des Rhein-Kreises Neuss. „Aber wir behalten den Zustand der Brücken im Auge und sanieren frühzeitig dort, wo es nötig ist.“

Die beiden Bau-Ingenieure Christoph Kurth und Wolfgang Schneider sind fast täglich im Kreis unterwegs, um zu prüfen, wie standfest sie sind. „Viele – insbesondere die kleineren – Brücken haben ein höheres Durchschnittsalter als die Bundes- und Landesbrücken“, sagt Christoph Kurth, und sein Kollege Wolfgang Schneider fügt hinzu: „Die Bauwerke wurden beim Bau nicht auf den heutigen Schwerlastverkehr ausgelegt, werden aber heute dennoch von schwer beladenen landwirtschaftlichen Fahrzeugen genutzt.“

Ein Beispiel ist in Korschenbroich die fast 80 Jahre alte Brücke K 14 über die Niers zwischen Korschenbroich und Mönchengladbach: Sie ist so sehr in die Jahre gekommen, dass der Verkehr zurzeit nur einspurig erlaubt ist. Die Planung für Abriss und Neubau hat bereits begonnen; im nächsten Jahr werden Versorgungsleitungen für Gas, Wasser, Strom und Telefon umgelegt, bevor die Bauarbeiten voraussichtlich im Jahr 2018 starten.

 


Neues Jahrbuch 2017 für den Rhein-Kreis Neuss

Nicht nur im Buchhandel, sondern auch in den Kreishäusern in Neuss und Grevenbroich wird das Jahrbuch 2017 des Kreisheimatbundes Neuss verkauft. Es kostet 12 Euro und ist damit eine Geschenkidee für alle, die sich für den Rhein-Kreis Neuss interessieren.

Auf den Leser warten 21 illustrierte Beiträge auf 300 Seiten. Einen thematischen Schwerpunkt bildet mit drei Beiträgen der 200. Jahrestag der Gründung der Kreise Grevenbroich und Neuß als Vorgänger des heutigen Rhein-Kreises durch die Preußen im Jahr 1816. Darüber hinaus finden sich in dem neuen Jahrbuch Beiträge unter anderem zu den Themen Eisenbahngeschichte, Soldatenschicksale im Ersten Weltkrieg, Musik und Sport.