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40. internationale Orgelwoche und 10. internationaler Orgelwettbewerb
Für die Zukunft gut aufgestellt
Friseurteam Susanne Maaßen feiert Jubiläum | 1997 – 2017
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Digitalisierung und Technologisierung sind richtig und wichtig

Das Internet ist die vielleicht wichtigste Erfindung seit dem Automobil, erleichtert den Alltag ungemein und schafft der Menschheit völlig neue Möglichkeiten – verstehe ich alles, nutze ich alles und akzeptiere ich auch alles. Aber manchmal wünscht man sich doch trotzdem zurück in eine graue Vorzeit, am liebsten in eine Höhle. Nur der Mann, das Feuer und seine Ruhe. Ohne Kabel und ohne Stress. Denn Stress ist es, den diese Technik zwangsläufig mit sich bringt. Gerade dann, wenn sie nicht funktioniert. Gerade dann wird einem bewusst, wie sehr man eigentlich Opfer dieser Technik ist.

Erst letzte Woche ereignete sich folgendes: Das Telefon funktionierte nach einem Anbieterwechsel nicht mehr. Nachdem ich mehrere Stunden erfolglos damit verbrachte, das Internet nach möglichen Lösungen zu durchsuchen und auch die Anleitungen des Internetanbieters nicht zielführend waren, musste ich in den sauren Apfel beißen und die Hotline anrufen. Vom Handy aus natürlich, das Telefon funktionierte ja nicht. Überflüssig zu erwähnen, dass der Anruf per Mobiltelefon deutlich teurer ist. Nach minutenlanger Jazzmusik in der Warteschleife wurde mir vom Servicemitarbeiter schließlich klargemacht, dass erst bestimmte Daten generiert werden müssten, mit deren Hilfe das Telefonieren über das Internet dann problemlos möglich sei. War es natürlich nicht. Es folgte tagelanger nervenaufreibender Telefonverkehr mit mehreren Callcentern, an dessen Ende mir einer der Mitarbeiter schließlich mitteilen musste, dass auch er ratlos sei – was mich gleichzeitig an den Rand der Verzweiflung trieb. Nachdem ich dann einen weiteren Tag versuchte, das Problem in Eigenregie zu lösen, stieß ich endlich auf das alles entscheidende kleine Fenster, in dem man in einem Feld einen kleinen Haken setzen musste. So einfach hätte es die ganze Zeit sein können. Noch schlimmer erwischte es sogar einen Bekannten, dessen Telefon wochenlang nicht funktionierte. Nach zahllosen Gesprächen und Mails mit ratlosen Mitarbeitern war der Streit schon beinahe vor Gericht gelandet, ehe dem Unternehmen auffiel, dass es doch einfach eine falsche Hausnummer eingetragen hatte und der Anschluss deswegen nicht funktionierte.

Technik ist super, solange sie denn funktioniert. Erst dann fällt uns auf, wie wenig wir in einem Zeitalter, in dem uns fliegende Roboter das Mittagessen durch das Küchenfenster liefern können, eigentlich von den Dingen verstehen, die unseren Alltag beherrschen und ohne die ein Leben wie unseres überhaupt nicht mehr möglich wäre. Angenommen, man würde uns ein paar Tausend Jahre zurück in die besagte graue Vorzeit schicken. Was würden wir so gebildeten und aufgeklärten Menschen dort verändern können? Wären wir in der Lage, jemandem zu erklären, wie Telekommunikation, elektrisches Licht oder ein Dieselmotor funktionieren? Geschweige denn, diese Dinge herzustellen und zu benutzen? Natürlich nicht. Und da sich daran auch nichts ändern wird, sind wir, was wir sind: Opfer der Technik um uns herum.

Christos Pasvantis

 


Der Neue „NEW SmartEView”

Die NEW bietet ab Ende März ein innovatives Smart Meter-Produkt für seine Kunden an. Der „NEW SmartEView“ überträgt alle zwei Sekunden aktuelle Verbrauchsdaten. Diese werden dem Kunden über ein Webportal zur Verfügung gestellt. Intelligente Stromzähler können nicht nur den Gesamtverbrauch messen und online anzeigen, sondern auch spezifische Werte wie einzelne Tagesspitzen, Lastverläufe oder Stromverbräuche für einzelne Geräte. Die Installation ist ganz einfach: Beim Kunden wird der herkömmliche analoge Zähler gegen einen digitalen Zähler ausgetauscht und durch den Einbau eines Kommunikationsmoduls mit dem Internet verbunden. Die jährlichen Kosten bewegen sich im Bereich ab 60 Euro, zzgl. Einbaugebühr von 69 Euro.

NEW · Tel. 02166.275-2000 · smarteview@new.de

 


Noch Restkarten für die „Krawallschachteln”

Die Theatergruppe „Krawallschachteln” präsentiert in drei Akten ihr neues Lustspiel „En jruute Portz un nix dohenger”. Es ist das mittlerweile zehnte Eigenfabrikat aus der Feder von Annette Koenen und Elke Moll. Gespielt wird „dat janz normale Leben”. Der plötzliche Tod der Bäuerin Rosetta Härk stellt das in wenigen Tagen stattfindene Honschaftsfest auf dem Hof in Frage. Zur Beerdigung taucht natürlich die lang nicht gesehene Verwandschaft auf und hofft auf ein dickes Erbe. Nach Krawallart erwarten Sie ein paar gesellige Stündchen, wo auch der Lachmuskel nicht zu kurz kommen wird. Gespielt wird in der Aula des Gymnasiums Korschenbroich:
Es sind nur noch wenige Karten (12 Euro) für die Veranstaltung am Freitag, 31. März, um 20.00 Uhr zu haben, diese erhalten Sie in der Bäckerei Otten, Mühlenstraße in Korschenbroich.

 


8. März - Kochen und Kabarett verbinden

Zum Internationalen Frauentag am 8. März organisiert die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Korschenbroich, Angelika Brieske, unter dem Motto „Aus aller Frauen Länder“ einen abwechslungsreichen Abend im Liedberger Sandbauernhof: Auf einen Vortrag über die Esskulturen der Welt, über Tischgespräche und Gastfreundschaft folgt Kabarett zum Thema Kosmetik und „ewige Jugend“. Für die Veranstaltung sind noch einige Karten erhältlich.

Wenn Frauen aus unterschiedlichen Kulturen gemeinsam kochen, wird die Sprache zur Nebensache. Diese Erfahrung zeigt die enge Verbindung von Vorbereitung und Vorfreude auf ein gemeinsames Mahl auf, weiß die Gemeindereferentin der Gemeinschaft der Gemeinde (GdG) Viersen, Claudia Meuser. Mit ihrem Vortrag möchte sie ins Gespräch kommen über die Esskulturen der Welt, über Tischgespräche und Gastfreundschaft. So stellt sie unter anderem die Köchin Isabella Beeton sowie Henriette Davidis Kochbuch vor und endet mit der Geschichte „Das schönste Buch“.

Nach einer Pause mit Imbiss geht es mit dem zweiten Teil des Abends weiter: „Das können Sie sich abschminken!“ Unter diesem Motto steht der Auftritt der Kabarettistin Britta von Anklang, die nicht nur „das Gemüt liften“, sondern gleich auch noch „Tipps zum Wegschminken der Lachfalten gratis dazu“ geben will. Mit ihrer eigenwilligen Show gewann Britta von Anklang 2009 einen Doppelpreis, denn sie präsentiert pikante Details der Kosmetikbranche und das Thema „ewige Jugend“ zum Kringeln komisch. Ihre Pointen sind böse, ihr Spiel natürlich und ihr Gesang preisgekrönt.

Eintritt inklusive Imbiss kostet 8 Euro. Reservierungen nimmt die Gleichstellungsbeauftragte Angelika Brieske, Telefon 02161/613-121, ­E-Mail angelika.brieske@korschenbroich.de, entgegen. Die Veranstaltung zum Internationalen Frauentag findet am Mittwoch, 8. März, um 18.30 Uhr statt.

Veranstaltungsort Sandbauernhof Liedberg, Am Markt 10

 


Kleiner Frühlingsmarkt im Pfarrheim Pesch

Am 18./ 19. März veranstaltet der Handarbeitskreis der kfd zusammen mit der Bücherei den traditionellen kleinen Frühlingsmarkt im Lichthof des Pescher Pfarrheims.

Dekorativen Frühlings- und Osterschmuck, kleine Geschenke, aktuelle Accessoires, modische Socken und Mützen, Babysachen und andere Handarbeiten, einen Trödel mit nostalgischer Tischwäsche, Grußkarten und vieles mehr bietet der Handarbeitskreis an und lädt herzlich zum Frühlingsmarkt ein. Der Reinerlös ist für die „Aktion Mission und Leprahilfe Schiefbahn“ bestimmt. Die Bücherei veranstaltet einen Büchertrödel zu Gunsten der Büchereiarbeit.

Der Frühlingsmarkt ist geöffnet Samstag, 18.03. von 14.00 Uhr – 18.45 Uhr und am Sonntag, 19.03. von 10.45 Uhr – 12.30 Uhr.

Pescher Pfarrheim · An der Kapelle 4

 


Nächster Pflanztermin auf der „Hochzeitswiese“

Zum nächsten Pflanztermin auf der städtischen „Hochzeitswiese“ in Raderbroich an der Trietbachaue am Freitag, 7. April, können sich Interessierte nun anmelden. Dann werden die Obstbäume bestellt und stehen rechtzeitig zur Verfügung.
Auf der Hochzeitswiese können Bürgerinnen und Bürger zu besonderen Anlässen – ob zum Geburtstag oder zur Taufe, zum Ehe- oder Firmenjubiläum - einen Obstbaum pflanzen und dabei auch selbst Hand anlegen. „Mit dem alten Brauch, zur Hochzeit einen Baum zu pflanzen, soll auch ein Beitrag zum Erhalt der Streuobstwiesen als traditionellem bäuerlichem Landschaftselement geleistet werden“, erklärt Dr. Theo Verjans, in der Stadtverwaltung zuständig für Naturschutz und Landschaftspflege.

Jeder Stifter erhält eine Urkunde und ein auf zehn Jahre verbrieftes Ernterecht für seinen Baum. An dem Baum kann zudem eine Hinweistafel angebracht werden. Die Obstbaum-Sorte wählen die Spender selbst aus. Sie haben die Wahl zwischen Apfel, Birne, Pflaume, Kirsche und Walnuss. Die Pflege der Bäume übernimmt die Stadt.

Anmeldungen für den Pflanztermin am 7. April (14.00 Uhr) nimmt Dr. Theo Verjans unter Telefon 02161/613-146 oder per E-Mail unter theo.verjans@korschenbroich.de bis zum 24. März entgegen.

 


Neuer Elternkurs: Starke Eltern – starke Kinder

Das Leben mit einem Kind eröffnet Eltern einerseits die schönsten und bewegendsten Momente, andererseits bringt es genauso Augenblicke der Verzweiflung und Hilflosigkeit. Der Elternkurs „Starke Eltern – Starke Kinder“ unterstützt Eltern und Kinder dabei, eine Familie zu sein, in der alle gerne leben, in der gestritten wird, ohne das Gegenüber niederzumachen und in der Menschen respektiert werden. Dieser Kurs stärkt das Selbstvertrauen der Eltern und eröffnet ihnen die Möglichkeit, für sie wichtige Werte deutlich zu machen. Er erweitert ihre Fähigkeiten zum Zuhören, Verhandeln und Grenzen setzen.

Der Elternkurs „Starke Kinder brauchen starke Eltern“ umfasst 8 Termine, man trifft sich einmal in der Woche.

Jedes Treffen hat einen thematischen Schwerpunkt, deutlich gemacht durch ein einprägsames Motto. Der Kurs ist gebührenpflichtig. Er startet am 20. März um 19.00 Uhr unter der Leitung von Frau Poniewas. Anmeldung/Infos unter:

Städt. Familienzentrum
Josef-Thory-Str. 32 · Kleinenbroich · Tel. 02161.670772
kita-josef-thory-strasse@korschenbroich.de

 


Comedy 2017 – „Born in the BRD” mit Özgür Cebe

Am Freitag, den 10. März um 20 Uhr startet mit Özgür Cebe die erste Veranstaltung der Korschenbroicher Comedy-Reihe 2017 im Forum der Realschule Kleinenbroich.

Deutschland ist im Wandel. Doch keinen Grund zur Panik! Im Zeitalter von Facebook und Twitter erleben Verschwörungstheoretiker und Biodeutsche, unter der Anonymität ihrer IP-Adressen, eine Renaissance der existentiellen Angst.

Könnte Özgür Cebe der Grund für das kalte Grauen sein, das sich in manchen Teilen Deutschlands ausbreitet? Schließlich ist er kein Biodeutscher, spricht aber akzentfreies Deutsch. Und genau davor fürchtet sich der patriotische Europäer, wie auch der Veganer sich vor Salamisten fürchtet.

Bekannt ist, dass man das fürchtet, was man nicht kennt. Lernen Sie Özgür Cebe kennen. Doch Vorsicht! Wenn Sie ihn kennenlernen, könnte sich die Furcht in Luft auflösen, denn er lebt nicht nur in der Bundesrepublik Deutschland, nein, er ist BORN IN THE BRD.

Özgür Cebe ist ausgebildeter Schauspieler, der in den verschiedensten TV-Formaten zu sehen war, bis er am 6. September 2009 den Sprung auf die Bretter, die die Welt bedeuten, wagte. Doch genauso wie sich Deutschland und die Welt verändert hat, verändern sich auch die Bretter dieser Welt. Die Augen vieler Nationen richten sich vor allem auf Dresden wo die einen auf den Brettern dieser Welt stehen und die anderen sie vor dem Kopf.

Özgür Cebe sucht die Kommunikation – auch mit Holzköpfen. Darum hört er nicht auf zu klopfen: Vielleicht öffnet ja jemand.

Karten: 17 Euro, Beginn 20 Uhr, Einlass 19.15 Uhr, Kartenreservierung beim Kulturamt, Nina Nierwetberg, Tel. 02161-613-107 oder kultur@korschenbroich.de

Veranstaltungsort: Städt. Realschule Kleinenbroich · Dionysiusstr. 11

 


Jazz we do! Benefizkonzert zu Gunsten des Volksvereins

Mit dem Motto „Jazz we do!“ präsentiert sich die Redhouse-Jazzband auf ihrer Homepage. „Jazz we do!”, ist gleichzeitig Motto für ein Benefizkonzert, zu dem der Volksverein Mönchengladbach für Samstag, den 11. März 2017, um 19.30 Uhr in den Möbelladen des Volksvereins einlädt.

Die Besucher erwartet eine begeistert und begeisternd spielende Jazzband mit freundlichen Jazzinterpretationen. „Auch wenn die Titel oft aus der Zeit des Traditional Jazz kommen, wirken sie keineswegs unfashioned, sondern „cool" gespielt, mit arrangierten Sätzen und Schlüssen", so schreibt Peter Porten vom Börsencafe Neuss über die Musik der Band anlässlich der 8. Neusser Jazztage.

Traditional Jazz ist die ursprüngliche Musik, die in den Straßen, später in den Bars und Lokalen Amerikas gespielt wurde, zu der man mit den Füßen wippte, den Fingern schnippte, die einen nicht ruhig sitzen ließ, so erzählt man. Diese Musik zu hören, sich begeistern zu lassen und mit dem Körper mitzugehen, das bietet dieses Konzert, das im Möbelladen des Volksvereins auf gebrauchten Couchen und Stühlen einen besonderen nicht alltäglichen Flair bietet. Einlass ist ab 19.00 Uhr. Der Eintritt kostet 10 Euro. Für Getränke und Imbiss wird gesorgt.

Volksverein Mönchengladbach · Geistenbecker Str. 107
41199 Mönchengladbach · www.volksverein.de

 


Übergangswohnheim in Glehn geplant

In Glehn soll an der Schanzer Weide ein neues Übergangswohnheim entstehen. Einstimmig haben die Ausschussmitglieder die Verwaltung beauftragt, die hierfür notwendigen Schritte zu unternehmen.

Das zweigeschossige Gebäude, das schlüsselfertig erstellt werden soll, kann Platz für rund 50 Personen bieten. Angedacht ist die Ausführung mit einem flach geneigten Satteldach und Trapezblech-Eindeckung, für die Fassade ist eine Holzkonstruktion vorgesehen. Aus Kostengründen könnte alternativ auch eine Ausführung in Anlehnung an die bisherigen Modulbauten in Frage kommen.

Die Unterbringung soll in Wohneinheiten mit einer Fläche von 50 bis 70 qm erfolgen, die aus drei Zimmern, Küche und Bad sowie ggf. einem separaten WC bestehen sollen. Pro Wohneinheit könnten – je nach Grundriss und Raumgröße – sechs bis acht Personen untergebracht werden.

Die Kosten sollen geschätzt 800.000 Euro betragen. Nach der öffentlichen Ausschreibung könnte Ende Mai der Auftrag vergeben werden. Geplant ist der Baubeginn für Anfang Juli, sodass nach Einschätzung des Gebäudemanagements Anfang 2018 die Übergabe erfolgen könnte.

Im Rahmen der Einwohner-Fragestunde zu Beginn der Ausschusssitzung hatte Bürgermeister Marc Venten bereits erläutert, dass weitere Zuweisungen von Flüchtlingen zu erwarten seien und die Stadt keine leer stehenden Unterkünfte habe. Vielmehr seien auch Objekte angemietet worden, die nur zeitlich begrenzt zur Verfügung stünden. Insofern sei der Bau eines neuen Übergangswohnheimes sinnvoll.

 


„GirlsDay“ im Jugendheim St. Andreas

Am Samstag, 18. März, veranstaltet das Jugendheim St. Andreas den 14. Girlsday zum Thema „Mut“ für 9- bis 14-jährige Mädchen.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen wollen diesmal mit den Teilnehmerinnen einen Ausflug zur „Clip n‘ Climb“-Kletterhalle in Viersen unternehmen. Nach der Wiederkehr nach Korschenbroich lassen die Ausflügler den Tag gemütlich bei einer Pizza im Jugendheim ausklingen.

Für einen Teilnehmerbeitrag von 10 Euro, der den Eintritt zur Kletterhalle inklusive 1 Getränk, Fahrkosten sowie den abschließenden Imbiss beinhaltet, können sich bis zu 20 Mädchen bis zum 13. März für den Girlsday anmelden. Treffen ist um 9.45 Uhr am Bahnhof Korschenbroich. Interessierte wenden sich bitte an:

Georg Westerholz (Leiter des Jugendheims)
Tel. 02161.64 12 92 oder andys-cafe@gmx.net

 


Coole Ferienaktionen des Jugendheims St. Andreas

In der zweiten Osterferienwoche vom 18. bis 21. April bietet das Jugendheim St. Andreas Korschenbroich eine Ferienaktion für Kinder/Jugendliche ab der 5. Klasse an. Dabei können maximal 20 Teilnehmer für insgesamt 60 Euro einen spannenden Nachmittag im Escape Room „ClueFinder“ in Mönchengladbach, eine Fahrt zum Moonlight-Minigolf in Duisburg, einen Ausflug in den Freizeitpark Walibi/Belgien, sowie eine Übernachtung inklusive 3D Kinonacht erleben.

Die Angebote können auch jeweils einzeln gebucht werden, hierbei gelten folgende Preise: ClueFinder 15 Euro, Moonlight-Minigolf 15 Euro, Walibi Freizeitpark 30 Euro, 3D Kinonacht (inkl. Verpflegung) 5 Euro. Interessierte wenden sich bitte an:

Georg Westerholz (Leiter des Jugendheims)
Tel. 02161.64 12 92 oder andys-cafe@gmx.net

 


Die Hölle ist eisig, farblos und stumm

Menschen mit Neigung zu Klaustrophobie und solche mit ausgeprägter Schneephobie sollten um dieses Buch einen weiten Bogen machen. Für alle anderen bietet „Lautlose Nacht" von der Engländerin Rosamund Lupton ein Lesevergnügen mit Suchtpotential, das man sich idealerweise mit viel heißem Tee, einer warmen Wolldecke und ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen gönnen sollte. Denn das Buch entführt in den hohen Norden Alaskas, mitten hinein in den arktischen Winter mit dramatischen Minusgraden und ewiger Polarnacht. Eigentlich kein Ort für eine attraktive Astrophysikerin und deren kleine, zudem gehörlose Tochter. Und doch haben sich Yasmin und Ruby auf den Weg gemacht, um Matt, Yasmins Ehemann, in den Schoss der Familie zurückzuholen. Als Mutter und Tochter jedoch in Fairbanks landen, erfahren sie, dass bei einem Brand in einer kleinen Eskimosiedlung 24 Menschen zu Tode gekommen sind, darunter auch Matt, der dort als Tierfilmer unterwegs war. Während für die Behörden der Fall eindeutig und schnell zu den Akten gelegt ist, hat Yasmin das sichere Gefühl, dass ihr Mann noch lebt, und beschließt, ihn auf eigene Faust zu suchen. In ihrer Verzweiflung kapert sie kurzentschlossen einen Fünfzigtonner und steuert ihn über die schmale Piste der einzigen Straße, die eisglatt und fernab von jeglicher Zivilisation immer weiter Richtung Norden führt. Ein Himmelfahrtskommando, zumal die Temperaturen immer weiter sinken und sich ein verheerender Polarsturm ankündigt, vor dem selbst hartgesottene Truckerfahrer allergrößten Respekt haben. Es ist für Mutter und Tochter eine Reise auf Leben und Tod. Das enge Führerhaus des Lasters wird zum lebensgefährlichen 'Heim' auf Zeit, in dem die beiden den Naturgewalten schutzlos ausgeliefert sind und dennoch zähen Überlebenswillen beweisen.

Rosamund Lupton erzählt aus den wechselnden Perspektiven von Mutter und Tochter. Die suggestive Kraft ihrer atmosphärischen Schilderungen zieht den Leser mitten hinein in diese archaische, intensive, schreckliche Landschaft. Gebannt sitzen wir mit in der Fahrerkabine, bangen um diese beiden so außergewöhnlichen Protagonistinnen und mit ihnen um den Verbleib des Ehemanns bzw. Vaters. Rosamund Lupton erweist sich dabei als Meisterin der psychologischen Spannungsführung, zu der auch Rubys Taubheit und ihr Angewiesensein auf Gebärdensprach-Kommunikation einen wichtigen Beitrag leisten. Ganz nebenbei gelingt es ihr, auch noch ein brisantes politisches Thema zu integrieren: Denn Alaska ist längst zum hart umkämpften Terrain führender Energiekonzerne geworden - Stichwort „Fracking".

Ohne Frage ein Krimi der Extraklasse, für den starke Lese-Nerven zwingend erforderlich sind.

Rita Mielke

Rosamund Lupton: Lautlose Nacht. München: dtv. 2016. 380 S., 14,90 Euro

 


18.3. - Preisträger im Pianohaus

Am Samstag, 18. März um 16.00 Uhr, wird es in den Räumen des Pianohauses Filipski in Kleinenbroich ein Konzert mit Preisträgern des Wettbewerbes „Jugend musiziert“ geben. Alle auftretenden Preisträger haben sich im Januar beim Regionalwettbewerb in Neuss und Mönchengladbach einen 1. Preis und eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb erspielt und stellen ihre Wettbewerbsprogramme nun noch einmal im neuen Kleinenbroicher Pianohaus zwischen Klavieren und Flügeln vor.

Die Zuhörer können sich auf ein abwechslungsreiches Konzert mit vielen unterschiedlichen Instrumenten freuen, gespielt von engagierten jungen Musikern im Alter von 12-17 Jahren. Eintritt frei!

Pianohaus Filipski · Püllenweg 4 · Kleinenbroich

 


Heister neuer musikalischer Leiter

Nach 13 Jahren als Dirigent des Bundesschützen Musikkorps Kleinenbroich übergibt Volker Schäfer die musikalische Leitung an Helmut Heister. Vorsitzender Frithjof Gerstner suchte schon seit längerem nach einer adäquaten Nachfolge für die anspruchsvolle Position. „Wir sind sehr froh und glücklich darüber diese nun mit Helmut Heister besetzt zu haben“ so Gerstner. Damit übernimmt erneut ein professioneller Musiker die Leitung des Musikkorps.

Der 59-jährige Heister ist studierter Musiker und spielte 4 Jahre lang beim Luftwaffen-Musikkorps in Münster bevor er 1983 seine Bassklarinette und das Es-Alt-Saxophon mit zum Landespolizeiorchester NRW brachte. Der fünffache Familienvater lebt mit seiner Frau in Schwalmtal und kennt die Blasmusik-Szene durch verschiedene Anstellungen als Dirigent und Musiker genau. „Mich hat die neue Herausforderung und das Potential der Musiker gereizt“, so Heister zu seiner Entscheidung beim BSMK anzufangen. Für eine lange Einarbeitung blieb ihm auch nicht viel Zeit. Gemeinsam mit den Musikern wurde schon ein erstes Konzert terminiert. Für den 01. April ist in der Aula der Realschule Kleinenbroich ein Programm vorgesehen, das auch abseits von Marsch und Polka viel zu bieten haben wird. Und auch das beliebte Adventskonzert soll zukünftig wieder stattfinden. Viel zu tun also für Heister als neuer musikalischer Leiter.

 


Gründungs-Workshop

Ein kostenloser Workshop zum Thema „Richtig gründen - Aber wie?“ findet am 15. März, von 17 bis 21 Uhr im TZG Business Center an der Königstraße 32 in Neuss statt. Das Startercenter des Rhein-Kreises Neuss bietet die Veranstaltung in Kooperation mit der Unternehmensberatung AdConMo aus Neuss an. Im Workshop wird ein Leitfaden zur Gründung vermittelt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine verbindliche Anmeldung erforderlich. Anmeldung beim

Startercenter Rhein-Kreis Neuss
Tel. 02131.928-7512 · hildegard.fuhrmann@rhein-kreis-neuss.de

 


Neues Handlungskonzept zur Fachkräftesicherung

Die Wirtschaftsförderung des Rhein-Kreises Neuss möchte die heimischen Unternehmen auf der Suche nach geeigneten Mitarbeitern verstärkt unterstützen. Dazu wird eine Koordinierungsstelle „Fachkräftesicherung und Arbeitsmarkt“ gebildet. Ein Fachkräftemonitoring soll darüber hinaus zeigen, welche Belegschaft die Betriebe in Zukunft benötigen. Bei allem ist die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern von der Industrie- und Handelskammer bis zur Handwerkerschaft, vom Jobcenter bis zu den Gewerkschaften geplant. Das geht aus dem neuen „Handlungskonzept Fachkräftesicherung“ hervor, das der Kreisausschuss unter Vorsitz von Landrat Hans-Jürgen Petrauschke einstimmig verabschiedet hat. Die Ziele reichen von der stärkeren Vereinbarkeit von Familie und Beruf als wichtiges Handlungsfeld bis zur Vernetzung mit den Akteuren aus der Bildungslandschaft.

Kreisdirektor Dirk Brügge präsentierte das Maßnahmenpaket mit dem Hinweis auf eindeutige Daten. Laut „Mittelstandsbarometer Rhein-Kreis Neuss“ ist die Zahl der Unternehmen, die sich durch den Mangel an Fachkräften in ihrem Wachstum behindert sehen, von 35 Prozent im Jahr 2012 auf 49 Prozent gestiegen.

„Der Höchstwert von 142 693 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Rhein-Kreis Neuss trifft auf die niedrigste Arbeitslosenquote der Region von derzeit 5,6 Prozent“, so Brügge. Mit anderen Worten: Fachkräfte würden dringend gesucht. „Bei Gesprächen mit Unternehmen zeigt sich immer wieder, wie sehr Fachkräfte gefragt sind – im produktiven Bereich ebenso wie in Verwaltung, Forschung und Entwicklung“, ergänzt Wirtschaftsförderer Benjamin Josephs. Dabei reiche die Spanne der benötigten Mitarbeiter vom gut qualifizierten Gesellen bis hin zum Hochschulabsolventen.

Eine Koordinierungsstelle „Fachkräftesicherung und Arbeitsmarkt“ soll nun die Steuerung des Themenbereichs auf Kreisebene sowie die Vernetzung bereits bestehender Träger und Projekte übernehmen. Der Aufbau eines „Fachkräftebündnisses für den Rhein-Kreis Neuss“, die Koordination der Angebote zur Berufsorientierung sowie Steuerung und Controlling der Aktivitäten des Jobcenters bei der Integration von Arbeitslosen schließen den Kreis.

„Auf der einen Seite hat etwa die Hälfte der Arbeitslosen bei uns keine abgeschlossene Berufsausbildung, und fast fünf Prozent der Schülerinnen und Schüler verlassen die Schule ohne Abschluss. Auf der anderen Seite suchen unsere Unternehmen dringend Fachkräfte. Da bildet die Lösung dieser Probleme doch eine klassische Win-Win-Situation“, sind sich Brügge und Josephs einig. Der Rhein-Kreis Neuss will mit gutem Beispiel vorangehen: Sein Technologiezentrum Glehn und seine gemeinnützige Beschäftigungsförderungsgesellschaft sollen ihre Maßnahmen zur Arbeitsmarktintegration stärker auf den Bedarf der Wirtschaft an Rhein, Erft und Gillbach ausrichten.

Die Unternehmen sind gefragt: Um ihr Image als attraktive Arbeitsgeber zu fördern, können sie vom CSR-Kompetenzzentrum der Kreiswirtschaftsförderung profitieren. „CSR“ steht für Corporate Social Resposibility und umschreibt den freiwilligen Beitrag der Wirtschaft zu einer nachhaltigen Entwicklung, der über die gesetzlichen Forderungen hinausgeht. Das betrifft ökologische Aspekte genauso wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

 


Der Neue „Wegweiser“ für künftige Schulabgänger

Eine neue Broschüre soll künftige Schulabgänger auf ihrer Suche nach einem Ausbildungsplatz unterstützen. Das teilt die Wirtschaftsförderung mit, die damit den Startschuss für die Ausbildungsplatz-Aktion 2017 gibt.

Im „Ausbildungswegweiser Korschenbroich 2017“ werden die Berufe, für die es im Stadtgebiet freie Ausbildungsplätze gibt, übersichtlich dargestellt. „So können sich die Schülerinnen und Schüler einen Überblick verschaffen und selbst herausfinden, welche Ausbildung sie anstreben wollen“, erklärt Patrick Gorzelanczyk, Leiter des neuen Referates des Bürgermeisters, zu dem auch die Wirtschaftsförderung gehört.

„Gleichzeitig geben wir den örtlichen Firmen die Möglichkeit, in dem Wegweiser als Ausbildungsunternehmen aufgeführt zu werden – mit individuellen Angaben über den erforderlichen Schulabschluss, den Ausbildungsbeginn, die Bewerbungsfrist und die bevorzugte Art der Bewerbung sowie Kontaktdaten“, fasst Gorzelanczyk zusammen. Der „Ausbildungswegweiser“ ist auch im Internet unter www.korschenbroich.de abrufbar.

Im Rahmen der Ausbildungsplatz-Aktion 2017 können sich künftige Schulabgänger ebenso mit ihrem Ausbildungswunsch an die Wirtschaftsförderung wenden wie die Unternehmen, die noch Auszubildende suchen. Kommt es zu Übereinstimmungen, vermittelt die Wirtschaftsförderung zwischen Anbieter und Suchendem.

29 Ausbildungsangebote zum Aktionsstart

Schon zum Start der Aktion sind 29 Ausbildungsangebote von 22 Unternehmen zu verzeichnen, darunter kaufmännische ebenso wie handwerkliche. Das Verzeichnis der freien Ausbildungsplätze wird auf der Internetseite der Stadt veröffentlicht und laufend aktualisiert. Unternehmen können freie Ausbildungsplätze bis zum Beginn des Ausbildungsjahres melden.

„Darüber hinaus wird eine Liste mit angebotenen Praktikumsplätzen auf unserer Internetseite veröffentlicht“, kündigt Patrick Gorzelanczyk an. „Zum Teil stehen mehrere Praktikumsplätze für bisher zwölf Ausbildungsberufe zur Verfügung. Unentschlossene können so ihren Berufswunsch erst einmal in der Praxis testen.“

Fragen zur Ausbildungsplatz-Aktion 2017 beantwortet Patrick Gorzelanczyk
Tel. 02161.613-153 · patrick.gorzelanczyk@korschenbroich.de

 


Vortrag: „Heimische Vogelwelt“ am 15. März

In Vorbereitung für die am 19. April 2017 stattfindende Vogelstimmen-Wanderung mit Claus von Kannen, lädt der Heimatverein in Zusammenarbeit mit der Vogelschutzgruppe Korschenbroich zu einem interessanten mit Bildern untermaltem Vortrag zur Situation in der heimischen Vogelwelt ein.

Klimawandel, Lebensraumzerstörung und Umweltgifte schränken nicht nur uns Menschen, sondern auch viele Vogelarten ein. Für diesen Vortrag konnten wir zwei kompetente Fachleute in Sachen Vogelschutz, Bernd Bäumer und Frank Seifert, gewinnen. Der Vortrag findet am Mittwoch, den 15. März um 19 Uhr statt, der Eintritt beträgt 5 Euro inkl. 1 Getränk, weitere Infos und Anmeldung zur Vogelstimmenwanderung am 19.4. bei Claus von Kannen Tel. 0 21 61 / 64 35 87

Veranstaltungsort: Kulturbahnhof Korschenbroich · Am Bahnhof 2

 


Rechtsanwalt Ralf Frommen – Erbrecht: Erbverzicht gegen Sportwagen: Ein solcher Vertrag ist meist sittenwidrig

Vereinbart ein Vater mit seinem gerade erst 18 Jahre alt gewordenen Sohn einen vollständigen Erbverzicht, bei dem der Sohn allein mit einem Sportwagen Nissan GTR X abgefunden werden soll und das Fahrzeug nur erhält, wenn er im Alter von 25 Jahren eine Berufsausbildung erfolgreich absolviert hat, sind die Vereinbarungen sittenwidrig und deswegen unwirksam.

Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Hamm im Fall eines Zahnarztes entschieden, der mit seinem Sohn aus erster Ehe zwei Tage nachdem dieser volljährig geworden war einen Erb- und Pflichtteilsverzichtsvertrag geschlossen hatte. Der Verzicht des Sohnes sollte sofort wirksam werden, während die Abfindung erst mit seinem 25. Geburtstag nur unter der Bedingung geschuldet war, dass der Sohn die Gesellen- und Meisterprüfung zum Zahntechniker mit der Note 1 bestanden hat. Als Abfindung ausgelobt war ein PKW Nissan GTR X mit einem Anschaffungspreis von 100.000 EUR, der eine Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h erreichen und in 2,8 Sek. von 0 auf 100 km/h beschleunigen kann.

Die Richter am OLG hielten den Vertrag für sittenwidrig und nichtig. Maßgebliches Argument war die Tatsache, dass der Erbverzicht mit sofortiger Wirkung und ohne jede Bedingung vereinbart war. Demgegenüber war die Abfindung davon abhängig, dass strikte Vorgaben erfüllt sein sollten. Weiter entfalten die Bedingungen eine so knebelnde Wirkung, die einen unzulässigen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte des noch jugendlichen Sohnes darstellt, der seine Ausbildung gerade erst begonnen hatte.

Auch die Wahl des Gegenstands der in Aussicht gestellten Abfindung sei sittenwidrig. Hier hat sich der Vater ersichtlich zielgerichtet die alters- und persönlichkeitsbedingte nahezu fanatische Begeisterung des Sohnes für den Sportwagen zunutze gemacht. Die hätte zu einem Rationalitätsdefizit bei dem Sohn geführt.
Quelle: OLG Hamm, Urteil vom 8.11.2016, 10 U 36/15,

 


Fit durch das Frühjahr mit dem Glehner Turnverein

So langsam lockt die Sonne und man möchte die letzten Plätzchenpfunde noch loswerden. Hierzu bietet der Glehner Turnverein für Jung und Alt einige Möglichkeiten.

Es gibt die Laufkurse für Anfänger und Fortgeschrittene, Frauenfußball als Freizeitsport, ohne Vorkenntnisse und Leistungszwang, immer donnerstags 20 Uhr, Badminton für Erwachsene und Kids ab 13 Jahren, immer samstags 14 Uhr, und vieles mehr. Auch in den Kursangeboten, wie zum Beispiel Tai Chi dienstags 10:15 Uhr, Pekip für die Kleinsten immer montags, MamiFit montags und donnerstags oder Kleinkind in Bewegung am Freitag, sind ein gutes Bewegungsangebot zum Start in den Frühling.

Alle Informationen über die Zeiten und Sportstätten der Angebote, sowie Aufnahmeantrag oder Öffnungszeiten der Geschäftsstelle, findet man auf der Homepage des Vereins, www.glehner-tv.de.

Für alle Interessierten und Mitglieder, findet am Freitag, den 17. März 2017 um 20 Uhr im Vereinsraum, Johannes-Büchner-Str. 40 in Glehn, die diesjährige Mitgliederversammlung statt. Hier kann man sich in geselliger Runde über die aktuellen Daten des Vereins informieren.

 


Grundstücksvermarktung verzögert sich

Wer sich für ein stadteigenes Grundstück im künftigen Neubaugebiet „An der Niers-Aue“ interessiert, muss sich noch etwas gedulden: Die Vermarktung der entsprechenden Grundstücke kann voraussichtlich erst Ende März beginnen, teilte das Amt für Stadtentwicklung, Planung und Bauordnung mit.

„Das Bewerbungsverfahren verzögert sich, weil vermessungstechnische Probleme aufgetreten sind“, erläutert der Technische Beigeordnete Georg Onkelbach. Mit der Erschließung des Baugebietes soll im April begonnen werden. „Und vor der Fertigstellung der Baustraßen können die Grundstücke ohnehin nicht bebaut werden. Insofern kann die spätere Vermarktung aus Sicht der Käufer sogar ein Vorteil sein, da die Finanzierung nicht überbrückt werden muss“, macht Onkelbach auf einen weiteren Aspekt im Verfahren aufmerksam.

Alle bereits registrierten Bewerber werden rechtzeitig per Mail über den Beginn der Vermarktung informiert und können sich dann für ein stadteigenes Grundstück bewerben. Die entsprechenden Unterlagen stehen zu diesem Zeitpunkt auch allen Interessierten auf der städtischen Homepage zur Verfügung.

www.korschenbroich.de

 


Ausstellung „Da staunste Bauklötze"

Vom 18. März bis 23. April ist der Viersener Künstler Garvin Dickhof im Kulturbahnhof Korschenbroich Gastaussteller. Eröffnet wird die Ausstellung am 18. März um 16.00 Uhr.

„Da staunste Bauklötze“ ist das Motto des Künstlers Garvin Dickhof. Der Künstler, Designer und Kulturpädagoge baut mit einer Unmenge von naturfarbenen Bauklötzen groß dimensionierte Holzskulpturen. Seine labil wirkenden Archikulpturen beweisen im Spiel mit der Statik einigen Mut zur Lücke. Mit Geschick, Humor und unter Abwägung von Masse und Volumen steckt, stapelt und schichtet Garvin Dickhof Alltagsmaterialien wie Gliedermaßstäbe, Holzspatel, Malerabdeckflies, Papier und Holzklötze zu faszinierenden Objekten.

Während der Ausstellung ist das Museum Kulturbahnhof Korschenbroich, Samstag und Sonntag von 14.00-17.00 Uhr geöffnet.

Museum Kulturbahnhof · Am Bahnhof 2