Messwerte des Grundwassers liegen vor

Viel zu hohe Nitratwerte im Grundwasser hat der VSR-Gewässerschutz bei den Brunnenwasserproben festgestellt, die im Rahmen seiner Informationsveranstaltungen am 27. August in Korschenbroich abgegeben wurden. In jeder vierten untersuchten Probe lag die Nitratkonzentration oberhalb des Grenzwertes der deutschen Trinkwasserverordnung von 50 Milligramm pro Liter. Insgesamt 79 Wasserproben aus privat genutzten Brunnen nahmen Milan Toups, Mitarbeiter im Bundesfreiwilligendienst, Lina Remme, Mitarbeiterin, und Harald Gülzow, Projektleiter, aus dem Raum Korchenbroich - Mönchengladbach für die Untersuchung entgegen. Ein Grund für die hohen Belastungen ist die intensive Landwirtschaft. Der VSR-Gewässerschutz rät Gemeinden, Kreisen und Kirchengemeinden dazu, ihre landwirtschaftlichen Flächen in Zukunft nur noch ökologisch bewirtschaften zu lassen.

Die Mitglieder vom VSR-Gewässerschutz fanden bei den Untersuchungen 191 Milligramm Nitrat pro Liter in einem privat genutzten Brunnen in Kleinenbroich. Weitere mit Nitraten stark verschmutzte Brunnen stellten die Umweltschützer in Drölsholz mit 77 Milligramm pro Liter (mg/l), in Rubbelrath mit 76 mg/l fest. Das Wasser ist wegen der Überschreitung der Trinkwasserverordnung nicht mehr zum Trinken geeignet.