Geheimtipp Kefalonia - „Ola Kala“

„Ola Kala“, so klingt der griechische Ausdruck, den man übersetzt mit „Alles ist in Ordnung“ oder dem Zustand „Sorgenfrei“ bezeichnen kann - genauso wie ein Urlaub auf der griechischen Insel Kefalonia.

In gerade mal zweieinhalb Flugstunden erreicht man dieses ruhige und relaxte Eiland mit seinen unzähligen malerischen Buchten und traumhaften Stränden. Der Anblick auf das kristallklare Meer, in stechend Blau- und Türkistönen zieht sich die gesamte Küstenstraße entlang. Unterwegs laden Hot Spots zu atemberaubenden Aussichten ein. Mit 48 km Länge und 30 km Breite gehört Kefalonia zu der größten ionischen Insel. Die höchste Erhebung ist der Berg Enos mit 1.628 m über dem Meeresspiegel. Spektakuläre Bergpanoramen, Steilküsten, kleine Bergdörfer mit üppig blühendem Oleander und Bougainvillea, Jahrtausend alte Olivenbäume, Sehenswürdigkeiten bis hin zu Hafenörtchen, die mit ihrem ursprünglichen Charme zum Verweilen, Shoppen und zu landestypischen Essen einladen, geben der Insel ihren ganz eigenen Flair.

Der Hafen von Fiskardo bietet neben seinen kleinen liebevoll gestalteten Lädchen, Tavernen und Cafés ein ebenso schönes Panorama mit Segelschiffen, Katamaranen und gigantischen Jachten, deren Einfuhrmanöver in den kleinen Hafen ein imposantes Unterfangen und ebenso ein Zuschauermagnet ist. Die Hauptstadt Argostoli besticht mit einer langen Flaniermeile mit vielen Geschäften und gemütlichen Tarvernen.

Die Insel lässt sich wunderbar mit einem Mietwagen oder -roller erkunden. Eine Augenweide ist die Fahrt von Argostoli im Südwesten, entlang der Küstenstraße bis in den Norden nach Fiskardo. Unterwegs laden der unsagbar schöne Myrtos Beach ( er zählt zu den schönsten Stränden in ganz Griechenland) sowie viele weitere Traumbuchten zum Baden und Sonnen ein. Wenn auch etwas abgelegen, so ist ein Besuch am Petani Beach auf der Halbinsel Paliki im Westen Kefalonias und ebenso der im Osten gelegene Strand Antisamos bei Sami ein Muss. Auf den Touren über die Insel begegnen einem stets Ziegen am Straßenrand, die auch mal gerne gemächlich auf der Straße ruhen. Daher ist besonders in den kurvenreichen Strecken Vorsicht geboten! In den bewaldeten Abschnitten verbreitet das Harz von Pinien und Zypressen seinen wohlriechenden Duft, während in den kargeren Regionen ein Hauch von wildwachsendem Thymian und Rosmarin in der Luft liegt, an denen sich die Ziegen und Bienen erfreuen. Der von den Einheimischen eigens hergestellte Honig, Feta-Käse sowie Olivenöl, Kräuter und Wein sollten auf der Heimreise im Gepäck auf jeden Fall noch Platz finden.

Zum Inselhopping bieten sich die Nachbarinseln Ithaka und Lefkada, wunderbar an. Große Hotelkomplexe sucht man auf allen Inseln zum Glück vergebens. Dafür gibt es zahlreiche Hotels und Pensionen sowie Apartments. Sehr zu empfehlen ist die Anlage „Ranzo Ionio“ im Norden von Kefalonia. Dieser entspannende Rückzugsort, mit Studios, Apartments und großem Pool auf einem Panoramahügel gelegen, bieten einen traumhaften Fernblick auf das ionische Meer. Die familiäre und liebevolle Gastfreundschaft der Eltern Jannis und Stella und deren Söhne, Kostas und Nikos mit ihren Frauen, machen den Aufenthalt zu einem unvergesslichen Urlaub. Der krönende Abschluss eines jeden Tages ist der Besuch in der hauseigenen Taverne von Ranzo Ionio. Neben einem grandiosen Ausblick mit allabendlichem Sonnenuntergang bekommt man köstlich zubereitete hausgemachte Bio-Gerichte serviert und dazu das von Jannis täglich im Steinofen frisch gebackene Brot gereicht. Da kann man nur sagen: Ola Kala!