„Stadtradeln 2021“

Nach der erfolgreichen Teilnahme an der Kampagne des Klima-Bündnisses im Vorjahr nehmen der Rhein-Kreis Neuss und seine Kommunen auch an der Aktion „Stadtradeln 2021“ teil. Vom 28. Mai bis zum 17. Juni haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Freude am Radfahren zu demonstrieren.
„Dass bereits jetzt aus allen Kommunen so zahlreiche Anmeldungen registriert wurden, verdeutlicht nicht nur, dass sich viele Menschen für das alltägliche Radfahren begeistern, sondern auch, dass der Rhein-Kreis Neuss als fahrradfreundliche Region viele Möglichkeiten bietet, gelegentlich auf das Auto zu verzichten“, so Landrat Hans-Jürgen Petrauschke.
Registrierung über www.stadtradeln.de/rhein-kreis-neuss. Auch ohne Zugehörigkeit zu einem Verein, einer Schule oder einem bestimmten Arbeitgeber können Teams ganz einfach im Familien- oder Freundeskreis gegründet werden.

Radroute entlang der Wasserläufe

Pünktlich zum Beginn des Stadtradelns stellt die Stadt Korschenbroich einen neuen Routenvorschlag vor. Die 42 Kilometer lange Tour orientiert sich an den stehenden und fließenden Gewässern, die das Stadtgebiet einrahmen. Historisch spannende Details sowie Rast- und Einkehrmöglichkeiten werden ebenfalls vorgestellt.

Im Norden wird die Stadt durch den napoleonischen Nordkanal, im Westen durch die Niers und im Osten teils durch den Jüchener Bach von alten Fließgewässern umgeben. Sie haben die heutige Stadtgrenze maßgeblich beeinflusst. Zwei Seenflächen sind das Ergebnis von Auskiesungen. Diese Areale (das Naturschutzgebiet Pferdsbroich, siehe Foto und die Auskiesung Herrenshoff) verwandeln sich mittlerweile zurück in wertvolle Biotope.

Der Kommerbach speiste früher wasserbewehrte Güter und ergoss sich aus Jüchen über Steinforth, Rubbelrath und Schlich in Glehn in den Jüchener Bach. Mitten durch die Stadt fließt der Trietbach. Er führt durch die Einspeisung von Sümpfungswasser (hinter Haus Horst) wieder teilweise Wasser. Parallel dazu schlängelte sich der Fluitbach aus Trietenbroich durch die Stadt und mündete erst hinter dem Raderbroicher Wald in den Trietbach. Im bebauten Bereich sind hier fast alle Spuren verwischt, Straßennamen wie „Heldsmühle“ zeigen, dass auch hier der Bach geflossen ist. Der Neersbroicher Graben wird jetzt durch die Niers gespeist und findet heute bereits im nördlichen Neersbroicher Wald sein Ende, früher floss er noch viel weiter und mündete nördlich von Herrenshoff neben dem Fluitbach als Herzbroicher Graben in den Trietbach. Die Tour folgt den Wasserläufen und ist - auf zumeist asphaltierten Wegführungen - bequem zu bewältigen. Biohöfe und Gastronomiebetriebe entlang der Route werden vorgestellt, so kann man schon vor dem Start Rastmöglichkeiten prüfen und planen. Start und Ziel ist das Rathaus an der Sebastianusstraße in Korschenbroich.

Beschrieben wird die Tour auf der Homepage www.korschenbroich.de unter der Rubrik „Freizeit und Tourismus/Korschenbroich entdecken/Mit dem Rad unterwegs“.