Hebesatz der Kreisumlage soll weiter sinken

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Kämmerer Ingolf Graul haben im Kreistag einen ausgeglichenen Haushaltsentwurf für 2022 eingebracht. Das Zahlenwerk umfasst ein Volumen von 592,8 Millionen Euro. Über 55 Prozent davon müssen einschließlich Landschaftsumlage für Sozialleistungen aufgewendet werden. Einen Doppelhaushalt, wie er erstmals für 2014/15 aufgestellt wurde, wird es auch für die nächsten beiden Jahre nicht geben. Das lassen die mit der Corona-Pandemie verbundenen Unsicherheiten nicht zu.

Erneut sei es gelungen, den Hebesatz der Kreisumlage zu senken: um 1,67 Prozentpunkte auf 32,89, was der niedrigste Hebesatz seit Einführung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements (NKF) im Jahr 2007 ist. „Die weitere Senkung der Kreisumlage auch in Corona-Zeiten ist ein großer Erfolg, mit dem wir die kreisangehörigen Kommunen unterstützen, indem wir auch hier für Stabilität sorgen. Denn die weiter vor uns liegenden Herausforderungen wie Strukturwandel, Klimaschutz und Digitalisierung können wir nur im engen Schulterschluss erfolgreich angehen“, sagte der Landrat.

Nachzulesen unter www.rhein-kreis-neuss.de/haushaltsrede22.