Unterstützung bei der Ahnenforschung

Wer die eigene Familiengeschichte erforschen möchte und dabei Unterstützung sucht, kann ein neues Angebot im Stadtarchiv Korschenbroich nutzen: Jeden ersten Mittwoch im Monat stellt Herbert Mülfarth von 9 bis 12 Uhr sein Wissen zur Verfügung und hilft bei der Recherche. Herbert Mülfarth ist selbst seit 1978 begeisterter Ahnenforscher. Damals gab eine Erbschein-Angelegenheit den Anstoß, sich in Archiven schlau zu machen und diese Leidenschaft zu wecken.

Aus ersten Anhaltspunkten – wie etwa dem Namen oder Geburtsdatum der gesuchten Person – erschließen sich schnell weitere Daten und familiäre Zusammenhänge. Private Ahnenforschung macht den Großteil der Anfragen im Korschenbroicher Stadtarchiv aus, weiß Mitarbeiterin Christiane Mittermaier. „Nur etwa zu einem Fünftel geht es um praktische Rechtsfragen, die beispielsweise in Erbfällen meist von speziellen Büros an uns herangetragen werden.“

Besonders am Korschenbroicher Archiv ist, dass die Daten bis 1798 zurückreichen. Sie kommen ins Archiv, sobald eine Person aus dem Stadtgebiet entweder vor 110 Jahren dort geboren oder vor 30 Jahren gestorben ist – oder eine Eheschließung 80 Jahre zurückliegt. „Über diese Lebensdaten hinaus ist es natürlich sehr spannend, mehr über die Berufe der Gesuchten herauszufinden“, weiß Herbert Mülfarth. Sobald man mehr über die Lebensumstände, den Wohnort oder die Einkommenssituation wisse, entstehe ein differenzierteres Bild über beispielsweise die Urgroßeltern und damit letztlich auch über die eigenen Wurzeln. Wer gemeinsam mit Herbert Mülfarth in die eigene Familiengeschichte in der Stadt Korschenbroich eintauchen möchte, kann sich zur Sprechstunde anmelden unter der Geschichtsverein-Mailadresse familienforschung-korschenbroich@web.de

Die Ergebnisse einer Recherche werden den Suchenden kostenfrei zur Verfügung gestellt, der Ausdruck einer entsprechenden Urkunde o.ä. ist gegen eine Schutzgebühr möglich.